Oberliga-Aufstiegsrunde

Topspiel steigt am Deister: Egestorfer erwarten TuS BW Lohne

Egestorfs Dominik Swientek (am Ball) trifft auf den TuS BW Lohne, während die Ramlinger Georgios Firiaridis (rechts) und Utku Kani die Kickers aus Emden erwarten.

Egestorfs Dominik Swientek (am Ball) trifft auf den TuS BW Lohne, während die Ramlinger Georgios Firiaridis (rechts) und Utku Kani die Kickers aus Emden erwarten.

Hannover. Das Topspiel der Oberliga-Aufstiegsrunde steigt am Deister: Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder empfängt am Sonntag (15 Uhr) den TuS BW Lohne. Die zwei Teams, die als Tabellenerster aus den Vorrunden der Staffeln Hannover/Braunschweig respektive Weser-Ems/Lüneburg in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga gegangen waren, stehen mit jeweils 17 Punkten an der Spitze des Klassements.

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„Ich hoffe, dass wir auch ein Spitzenspiel sehen“, sagt Egestorfs Trainer Paul Nieber. Nach den vielen Corona-Fällen im Team der Germania, die zur Absage der Partie am vorigen Wochenende beim Heeslinger SC führten, sind in der Trainingswoche immer mehr Spieler zurückgekommen. Der Coach der Calenberger stellt bei den Kontrahenten die unterschiedlichen Philosophien heraus. „Wir verpflichten nur wenige Externe und setzen auf die eigene Jugend, während sich Lohne in den vergangenen beiden Jahren viele Spieler mit Regionalliga- und Oberligaerfahrung in den Kader geholt hat“, sagt er.

Jeremy Finsel wird aufgrund einer Erkältung fehlen, einige Spieler sind aufgrund von Trainingsrückstands nicht dabei, unter ihnen Nico Berg. Wieder einsatzbereit ist Routinier Marvin Stieler, dem die 0:1-Auftaktniederlage gegen den BSV Kickers Emden nicht zu denken gibt. „Von Verunsicherung ist bei uns nichts zu spüren. Wir haben noch neun Spiele, in denen es um alles geht“, sagt der Sechser.

Zieht der Heimvorteil für Arminia?

Der SV Arminia Hannover hat nun die Emdener zu Gast. Die Mannschaft von Trainer Skerdi Bejzade erwartet sie am Samstag um 16 Uhr im Rudolf-Kalweit-Stadion. Von der Tabellensituation her scheinen die Rollen klar verteilt zu sein. Die Ostfriesen liegen mit 16 Punkten nur einen Zähler hinter dem Führungsduo und können sich berechtigte Hoffnungen machen, wieder in eine hohe Spielklasse zurückzukehren. Im Jahr 1994 spielten die Ostfriesen in der damals drittklassigen Regionalliga und scheiterten in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga.

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Die Arminen wiederum befinden sich mit sieben Zählern auf dem letzten Tabellenplatz. Was dem SVA Mut macht, ist die Heimstärke. „Zu Hause sind wir gut, daran müssen wir anknüpfen“, sagt Bejzade, dessen Team in dieser Saison inklusive des Pokalwettbewerbs erst zwei Partien im Rudolf-Kalweit-Stadion verloren hat. Auf der anderen Seite hat es aber auch erst ein Auswärtsspiel gewonnen, und das am letzten Spieltag der Vorrunde, wodurch sich Arminia überhaupt erst für die Aufstiegsrunde qualifizierte und dorthin wenig Zähler mitnehmen konnte.

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Das in der Vorwoche wegen Corona-Fällen abgesagte Spiel in Emden hatte der SV Ramlingen/Ehlershausen mit erfolgreicher Spielpraxis im Test beim SV Arminia Hannover (1:0) kompensiert. „Die Mannschaft ist gut drauf“, betont der Sportliche Leiter und Vorsitzende Kurt Becker, dessen Formation am Samstag um 16 Uhr den Heeslinger SC empfängt.

Mit dem Team aus dem Kreis Rotenburg/Wümme gastiert in der Wahrendorff-Arena ein etablierter Oberligist, der wie der RSE (2:0 gegen den SC Spelle-Venhaus) sein Auftaktspiel gewinnen konnte. Beim 2:1 in Wolfsburg gegen Lupo Martini sorgte mit Jan-Ove Edeling ein ehemaliger Ramlinger per Elfmeter für den Ausgleich zum 1:1. „Jan-Ove zählt als Offensivspieler zu den Leistungsträgern des SC. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und haben uns spontan entschlossen, nach dem sicherlich hoch interessanten Spiel gemeinsam mit den Heeslingern in unserem Klubheim zu essen“, sagt Becker.

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Masur wieder im Training

Personell gibt es beim RSE keine großen Veränderungen. Verteidiger Maurice Kleinert (Muskelbündelriss) fällt weiterhin aus, und auch Blazej Gajda (Innenbandverletzung) steht als zweiter Torwart nicht zur Verfügung. Wieder im Aufbautraining befindet sich dagegen nach seiner Schulter-Operation Stürmer Björn Masur.

Von Stephan Hartung und Dirk Drews David Lidón

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