DTB-Pokal in Stuttgart

Trebing erturnt zweimal Silber und einmal Bronze: „Bester Wettkampf meines Lebens“

Glenn Trebing vom TK Hannover weiß in Stuttgart zu überzeugen.

Glenn Trebing vom TK Hannover weiß in Stuttgart zu überzeugen.

Stuttgart. Glenn Trebing sagt es ganz klar: „Das war der beste Wettkampf meines Lebens, damit habe ich nicht gerechnet.“ Bronze mit dem Team im Mehrkampf, Silber am Barren sowie abermals Mixed-Silber im DTB-Pokal. Es ist wirklich ein herausragendes Wochenende in Stuttgart gewesen für Glenn Trebing vom TK Hannover. Der 22-Jährige entschied sogar den Mehrkampf mit 81,150 Punkten für sich gegen alle internationalen Konkurrenten – wenngleich es dafür keine Medaille gab. 53 Kontrahenten ließ der Sportsoldat damit hinter sich, „und das ist um einen Punkt besser als meine bisherige Bestmarke, und da geht ganz klar noch mehr“, so Trebing.

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Auf 241,800 Punkte brachten es die deutschen Männer zum Auftakt in der Team Challenge und landeten damit auf Rang drei. Erst am Reck überflügelte die Riege von Bundestrainer Valeri Belenki, der einen neuen Vertrag bis 2024 erhalten hat, die Briten noch. Und daran hatte Trebing (13,300 Zähler) als Fünfter in dieser Disziplin einen großen Anteil. Weil Teamkollege Carlo Hörr am Reck um 1,5 Zehntel besser war, qualifizierte sich Trebing aufgrund der „Ein-Nationen-Regel“ nicht für dieses Gerätefinale. Dafür schaffte es der Südstädter am Pauschenpferd (13,650) sowie am Barren (14,100) in die Runde der besten sechs.

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Mit der Mannschaft wie auch an den einzelnen Geräten dominierten die USA. Am Pauschenpferd siegte Khoi Young (15,000), Trebing wurde mit 13,333 Punkten Fünfter. Am Barren drehte der TKH-Athlet dann aber richtig auf. Die Note 14,533 war persönliche Bestleistung, fast hätte der Südstädter damit sogar gewonnen. „Das war schon richtig cool“, sagte Trebing. Nur der Spanier Nicolau Mir (14,600) war noch etwas besser. Ein Gerätefinale ging auch an den DTB, der Stuttgarter Hörr gewann am Reck.

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In der neuen Mixed-Konkurrenz holten die Gastgeber dann zum Abschluss Silber. Die Mannschaft aus Aktivensprecherin Sarah Voss (Köln), Lea Quaas (Chemnitz-Altendorf) sowie Trebing und Dario Sissakis (Berlin) unterlag im Goldfinale mit 50,450 Punkten dem Mixed-Team der Vereinigten Staaten, das mit 57,950 Zählern dominierte. „Wir hatten nur mit Rang drei gerechnet, deshalb können wir auch mit dem Mixed sehr zufrieden sein, das hat Spaß gemacht“, bekräftigte Trebing, der hinterher das Team zum Selfie bat und ablichtete. Das Bronzefinale entschied Italien (53,250) für sich, Vierter wurde Kanada (53,050).

Trebing war in der zweiten deutschen „Schicht“ vor 2000 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Voss am Start. Er turnte am Sprung, Pferd, Boden und Barren, an dem er seine Silberübung am Barren vom Vortag bestätigte und noch einmal 14,250 Punkte zum Gesamtergebnis beisteuerte.

Insgesamt elf Übungen turnte Hannover-Athlet Trebing an diesem kräftezehrenden Wochenende. „Nicht alle perfekt, aber ich hatte keinen Sturz. Das ist schon sehr gut.“ Nun ist Training bis Mai angesagt, die Konzentration des früheren Kasselers gilt der deutschen Meisterschaft. Auf den Weltcup am nächsten Wochenende in Baku in Aserbaidschan verzichtet Trebing: „Das würde zu viel Trainingszeit kosten. Und ich will meine Leistung noch steigern.“

Von Stefan Dinse

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