Erster Sieg unter Tasdelen

„Glücklich, aber nicht unverdient“: HSC bezwingt St. Pauli II

Die HSC-Spieler feiern hier den Führungstreffer zum 1:0, später den Heimsieg gegen St. Pauli II.

Die HSC-Spieler feiern hier den Führungstreffer zum 1:0, später den Heimsieg gegen St. Pauli II.

Hannover. Es war ein hartes Stück Arbeit gegen sechs mitgereiste Profis aufseiten der Kiezkicker. „Erstmal war es wichtig, dass sich die Mannschaft endlich einmal belohnt hat“, sagte Trainer Tasdelen. Sechs Profis auf der einen, 19 Spieler auf der anderen mit wenig Optionen, weil auf der Bank nur Akteure Platz nahmen, die aus der U19 kommen, wenig trainiert haben oder noch angeschlagen sind. „Die Voraussetzungen hätten unterschiedlicher nicht sein können“, sagte Tasdelen. Seine Mannschaft habe sich voll reingekniet, sei beherzt in die Zweikämpfe gegangen.

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Langer trifft beim Comeback

So entwickelte sich ein offenes Spiel, bei dem die Gastgeber nach etwas mehr als einer halben Stunde in Führung gingen. Der 17-jährige Ayhan Cankor setzte sich stark auf der linken Seite durch, bediente Marcel Langer mustergültig und der schloss bei seinem Comeback überlegt zum 1:0 ab (33. Minute). „Das war ein tolles Gefühl, endlich wieder getroffen zu haben“, sagte Tasdelen.

Nach Wiederanpfiff passte der HSC einmal nicht auf, ein Kiezkicker umkurvte drei Gegner und passte auf Bennet van den Berg, der nur noch einzuschieben brauchte (66.). Die Platzherren schlugen nur sechs Minuten später zurück. Der drei Minuten zuvor eingewechselte Curic ging beherzt in eine Flanke am ersten Pfosten und belohnte sich mit dem 2:1 (72.). Geburtstagskind Kilian Neufeld, der Keeper wurde am Samstag 22 Jahre alt, hielt den Sieg in der Nachspielzeit in einer Eins-gegen-eins-Situation fest. „Es war am Ende glücklich, aber nicht unverdient“, sagte Tasdelen.

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HSC Hannover: Neufeld - Kinitz, Fahranak, Gos, Bahls - Baar - Cankor (69. Zimmermann), Vucancic (78. Antunovic), Langer, Gökdemir (29. Ilic, 90.+2 Selak) - Schultz (69. Curic).

Von Christoph Hage

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