Zusammenschluss

Erweiterte Handball-Großfamilie: Der VfL Uetze heiratet zur HSG Nord Uetze/Edemissen ein

Zwölf strahlende Vertreter von sechs Partnervereinen: Das neue Handballkonglomerat setzt sich zusammen aus dem VfL Uetze (Fünfter von links: Abteilungsvorsitzender Marco Behm), dem TVJ Abbensen, dem MTV Stederdorf, dem TSV Eintracht Edemissen, dem TSV Wipshausen sowie dem TSV Rietze/Alvesse.

Zwölf strahlende Vertreter von sechs Partnervereinen: Das neue Handballkonglomerat setzt sich zusammen aus dem VfL Uetze (Fünfter von links: Abteilungsvorsitzender Marco Behm), dem TVJ Abbensen, dem MTV Stederdorf, dem TSV Eintracht Edemissen, dem TSV Wipshausen sowie dem TSV Rietze/Alvesse.

Uetze. Die Handballer in und um Uetze werden sich an einen neuen Namen gewöhnen müssen. Aus dem traditionellen VfL wird in der kommenden Spielzeit die HSG Nord Uetze/Edemissen. "Die Verträge sind unterschrieben", sagt Julian Winkel, der als stellvertretender Abteilungsleiter zusammen mit dem Vorsitzenden Marco Behm der Anfrage aus Edemissen (Landkreis Peine) positiv gegenüberstand und für den Zusammenschluss warb: "Es waren viele Fragen und Details zu klären, doch wir haben es gelöst." So sollte beispielsweise der Ortsname im künftigen Vereinsnamen vorhanden sein.

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Nur vier Gegenstimmen

Auf der entscheidenden Mitgliederversammlung habe es neben einigen Enthaltungen lediglich vier Gegenstimmen gegeben, sodass der Handballehe nichts mehr entgegenstand. Unter der HSG Nord Edemissen fusionierten bisher die Vereine TVJ Abbensen, MTV Stederdorf, TSV Eintracht Edemissen, TSV Wipshausen und TSV Rietze/Alvesse. Durch den Beitritt des VfL besteht die Gemeinschaft nunmehr aus sechs Stammvereinen. Der Vertrag gelte unbefristet, könne jedoch jährlich aufgekündigt werden. „Wir werden sehen, wie es läuft“, sagt Winkel, der zusammen mit Behm dem neuen Gesamtvorstand angehören wird.

Der VfL versucht auf diesem Weg, unter anderem seine Nachwuchsprobleme zu lösen: „Statt aufzuhören, weil es nicht ausreichend Spieler für eine Mannschaft gibt, haben wir nun Alternativen geschaffen“, sagt Winkel. Gespielt soll in den Sporthallen in Uetze beziehungsweise Edemissen. Die D- und E-Jugendteams sowie die Mini-Mannschaft bleiben in Uetze am Start, während ab der C-Jugend die Vermischung mit dem lediglich zwölf Kilometer entfernten Edemissen beginnt.

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In beiden Regionen unterwegs

Bei der Staffeleinteilung dürfte es zu einem Kuriosum kommen, denn ziemlich sicher werden die HSG­Teams künftig sowohl in Ligen der Handballregion Südost-Niedersachsen, zu der Peine zählt, als auch in der Region Hannover-Weser-Leine, der der VfL Uetze bisher angehörte, gemeldet. Auch für die Männermannschaft bringt der Zusammenschluss zusätzliche Attraktivität, gehört doch die HSG der Landesliga Ost an, in der auch Lokalrivale Friesen Hänigsen startet. Das Gemeindederby, das es coronabedingt zuletzt am 16. Februar 2019 gab, lockt stets mehrere hundert Zuschauer an.

Von Volker Klein

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