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Familientag

Marathon-Wochenende in Hannover: 1000 Kinder machen am Sonnabend den Anfang

Sie sind definitiv bereit: Die Kinder machen beim 30. Hannover-Marathon den Anfang.

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Hannover.Für den fünfjährigen Malte, den neunjährigen Jonas und ihre Eltern Mark und Inga war der Familientag beim Hannover-Marathon tatsächlich eine Familienangelegenheit. Jonas spielt Hockey bei Hannover 78 und war so fit, dass er sich beim Kinderlauf einen Platz unter den ersten zehn zutraute. „Ich habe viel mit Papa geübt.“

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Mark selbst machte sich mit seinem jüngeren Sohn auf den Weg, am Ende strahlten sie alle drei: Jonas hatte es nach seinem Kilometer um den Maschteich immerhin in die Top 20 geschafft, Malte kurz vorm Ziel entschieden, dass er den Rest auch ohne Papa schafft– so spurtete der Fünfjährige dem 39-Jährigen kurzerhand davon. Im Foto festgehalten von Mama Inga, die stolz auf ihre glücklichen Männer war.

Fünf ausgebuchte Läufe mit insgesamt 1000 Teilnehmern eröffneten am Samstag den 30. Hannover Marathon. Während die Großen am Sonntag vor dem Rathaus starten und enden, rannten die Kleinen hinterm Rathaus. Und waren so aufgeregt wie Jascha. Dem Viertklässler hatte Opa Georg ein dickes Eis versprochen, wenn er die 1000 Meter unter acht Minuten schafft. Packte der Neunjährige locker, so ging es an der Hand des Großvaters zur nächsten Eisdiele in die Innenstadt. Auch bei fünf Grad immer ein Vergnügen.

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Bis 2011 war David Arigbabu als Power Forward der UBC Tigers ein gefeierter Basketballstar, nun fährt der 46-Jährige „nur noch Rennrad“ und war in dreifacher Mission beim Marathon: seine Töchter Helena (8) und Luise (6) feuerte der Riese von 2,03 Meter von der Seite aus an, Nesthäkchen Clara (3) begleitete er Händchen haltend. „Gemeinsam ihren ersten Wettkampf zu schaffen, das ist überragend“, sagte der Ex-Bundesligaspieler, „das toppt so einiges von dem, was ich unter dem Korb erreicht habe.“

Jubel über 96-Tor ist aus dem Stadion zu hören

„Es ist so schön, diese Freude wieder live erleben zu können“, sagte Sparkassen-Sprecher Stefan Becker, der viermal das Startsignal gab. Marathon-Chefin Stefanie Eichel betonte, wie wichtig der Auftakt mit Kindern und Familien ist: „Das ist kein Anhängsel, das ist ein vorweggenommener Höhepunkt. Was du hier erleben kannst, ist die pure Freude.“

Besonders, wenn plötzlich die Sonne durch die Wolken bricht und der Jubel über das 96-Tor aus der Arena herüberschallt.

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Pauline und Felix hießen die ersten Sieger des Marathon-Wochenendes, die winzige Sulav war mit 19 Monaten die jüngste Starterin, der zehnjährige Thomas wetzte beim Fun Run gleich drei Runden. Lachend verließen die allermeisten Kids den Maschpark, die Aufregung war in Euphorie umgeschlagen.

„Haste nicht gedacht, dass ich so schnell sein kann’“, fragte Benn im Ronaldo-Shirt seine Mutter, „ich bin schneller als der Wind.“ Dann ließ sich der Elfjährige samt Holzmedaille schnell noch mit den Stars des Nachmittages ablichten: den Maskottchen Frida (Airport), Hajo (Eichels) und Nero (Sparkasse). „Nächstes Jahr sind wir wieder hier“, sagte Benn zum Abschied winkend. Offenbar ein kleiner Läufer mit großer Zukunft.

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