Play-off-Halbfinale

Hannover Scorpions verlieren Spiel vier mit 1:7 – und die Serie gegen die Eisbären Regenburg

Unangenehm: Mario Trabucco (links) und die Scorpions sind an den Regensburg Eisbären mit Erik Keresztury gescheitert.

Unangenehm: Mario Trabucco (links) und die Scorpions sind an den Regensburg Eisbären mit Erik Keresztury gescheitert.

Hannover. In den Play-offs der Eishockey-Oberliga sind die Hannover Scorpions am Montag nach einem 1:7 (0:1, 0:3, 1:3) bei den Eisbären Regensburg im Halbfinale gescheitert.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Mit ihrem Kader waren die Mellendorfer im Nachteil. Sie waren nur mit 14 Feldspielern angetreten, das reichte für drei Sturmreihen plus fünf Verteidiger – die Regensburger boten 20 Mann auf. Im ersten Drittel gerieten die Scorpions während einer Strafzeit durch Andrew Schembri (10.) in Rückstand.

Scorpions verbringen zu viel Zeit auf der Strafbank

Im Mitteldrittel hatte Erik Keresztury das 2:0 auf dem Schläger, als er die Scheibe übers leere Tor löffelte. Scorpions-Torhüter Ansgar Preuß war schon geschlagen. Im weiteren Verlauf blieben die Mellendorfer weiterhin nicht der Strafbank fern – und verloren deswegen die Partie. Zunächst traf Richard Divis aus dem Gewühl heraus im Powerplay zum 3:0 (33.). Nur zweieinhalb Minuten später gelang Divis mit zwei Spielern mehr auf dem Eis das 3:0, bis zum 4:0 durch Schembri in einfacher Überzahl vergingen nur weitere 46 Sekunden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Im Schlussdrittel brachte Christoph Koziol (49.) die Gäste bei doppelter Überzahl auf 4:1 heran. Schembri (53.), Tomas Plihal (56.) und Schembri (57./Powerplay) sorgten für den 7:1-Endstand.

Christoph Koziol fälscht die Scheibe gekonnt ab

Am Sonnabend konnten die Scorpions den ersten Matchball noch abwehren und bezwangen die Eisbären vor 1233 Zuschauern in der Hus-de-Groot-Eisarena mit 3:2 (1:1, 1:1, 1:0). Damit brachten sie ihrem Gegner die erste Auswärtsniederlage der Play-offs bei. Lukas Wagner sorgte für das frühe 0:1 (4.). Von seinem Schuss aus dem Handgelenk schien Preuß überrascht zu sein. Stammkeeper Brett Jaeger hat sich dem Vernehmen nach schwer am Knie verletzt, erlitten in Spiel zwei am Donnerstag in Regensburg (5:8), und wäre ohnehin länger ausgefallen.

Durch Tore von Julian Airich (12.) und Andy Reiss (24.) drehten die Scorpions die Partie und gingen erstmals in der Serie auf eigenem Eis in Führung. Es folgte die beste Phase der Mellendorfer, dennoch egalisierte Tomas Gulda (39.) zum 2:2. Im Schlussdrittel konnte Regensburg das Spiel wieder ausgeglichener gestalten. Drei Minuten vor Schluss fälschte Christoph Koziol (58.) die Scheibe gekonnt ab und überwand damit Berger zum 3:2-Endstand.

Mehr aus Lokalsport

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Spiele entdecken