Landesliga

In Unterzahl besser: OSV verliert 0:2 in Wunstorf zum Auftakt der Abstiegsrunde

Rot gewinnt: Wunstorfs Torschütze Daniel Degner (links) lässt sich von Alban Shabani drücken.

Rot gewinnt: Wunstorfs Torschütze Daniel Degner (links) lässt sich von Alban Shabani drücken.

Hannover. Nach dem Ende der Spiels konnten die beiden Trainer miteinander scherzen. In ihrer Analyse der Partie stellten Onur Köse, Coach des 1. FC Wunstorf, und sein Gegenüber Yilmaz Dag vom OSV Hannover fest, welche Vor- und Nachteile Überzahl oder Unterzahl haben können. Tenor von Köse: Der OSV sollte doch bitteschön beim nächsten Mal mit elf Mann die Begegnung über die Bühne bringen. Dag hielt dagegen: „Beim nächsten Aufeinandertreffen holen wir uns früher eine Gelb-Rote Karte ab.“ Grund zum Lachen hatte jedoch nur Köse: Er gewann mit seinem FC zum Auftakt der Landesliga-Abstiegsrunde mit 2:0 gegen den OSV.

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Der Grund für die Kommunikation der Trainer: Nachdem die Wunstorfer das Spiel lange Zeit im Griff hatten, lief es ab Mitte der zweiten Hälfte nicht mehr beim FC, der von diesem Zeitpunkt an in Überzahl spielte. Eine Gelb-Rote Karte gegen Patrick Richter, der sich, bereits verwarnt, an einer Rudelbildung beteiligte (68.) änderte einiges. In den inklusive der Nachspielzeit verbleibenden 25 Minuten erhielt die Begegnung eine andere Dynamik. „Da haben meine Jungs plötzlich wie befreit gespielt und sich auch taktisch sehr gut verhalten“, sagte Dag. Die Wunstorfer hingegen verloren völlig den Faden. „Wir haben unerklärlicherweise gegen zehn Mann zu nachlässig agiert“, sagte FC-Coach Köse.

Perfekter Start für die Gastgeber

Dabei hatten die Gastgener einen perfekten Start hingelegt. Nach einem schönen Spielzug über Luca Sanapo und Emilio Enzo war Tugrancan Singin zur Stelle und traf in der 3. Minute zum 1:0. Auch die Verletzung von Asad Dlakic, der sich einen Muskelfaserriss zuzog, brachte den FC nicht aus dem Tritt. Nach Umstellungen infolge der Einwechslung von Valmir Avdulli behielten die Wunstorfer ihre Ordnung und erhöhten durch ein Kopfballtor von Daniel Degner auf 2:0 (23.).

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Kurz vor Pause hätte Benjamin Rathje frei vor dem Tor den Anschlusstreffer erzielen können. „Er hat den Ball auf den Oberschenkel bekommen und dadurch die Kontrolle verloren. Vielleicht hätte uns dieses Tor zu einer Wende verhelfen können“, sagte Dag. So war der Halbzeitstand gleichbedeutend mit dem Endstand, auch wenn Richters Platzverweis fast für eine kuriose Wende gesorgt hätte.

Wunstorf: Ndiaye – Dlakic (5. Avdulli), Jelalli, Rosnowski – Othmer (60. Samast), Sanapo (80. Tiryaki) , Enzi, Nolte – Degner (60. Zorlu) – Singin, Shabani

OSV: Rizzo – Ofusua, Dinc (79. Gabibow), Vilches, Hinrichs (73. Meuer) – Renfordt, Batbay, Richter – Rizzo (73. Gebreslasie), Rathje (81. Michalz) – Owusu.

Weiter spielte: SC Hemmingen-Westerfeld – Heeßeler SV 0:2. Tore: 0:1 Marvin Omelan (79.), 0:2 Bjarne Siturski (84.).

Von Stephan Hartung

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