Kreisliga 3

SV Dedensen will im Titelkampf noch eingreifen und hofft auf Schützenhilfe von Türkay Spor

Der Torjäger nimmt Maß: Auf die Treffer von Markus Vogel (links) setzt der SV Dedensen auch im Derby gegen den TuS Gümmer.

Der Torjäger nimmt Maß: Auf die Treffer von Markus Vogel (links) setzt der SV Dedensen auch im Derby gegen den TuS Gümmer.

Wunstorf. Vier Nachholspiele gehen an den Ostertagen in der Kreisliga 3 über die Bühne. Allesamt unter Beteiligung von Mannschaften aus dem Nordwesten der Region. Dabei könnte Türkay Spor Garbsen im Kampf um Platz eins zum Zünglein an der Waage werden, für die Teams von der SG Letter 05 und TuS Gümmer geht es hingegen darum, wichtige Zähler für den Klassenerhalt zu sammeln.

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Von der Papierform her eine klare Sache

Auf das Nachbarschaftsduell gegen den Lohnder SC 96 folgt für den SV Dedensen prompt das nächste Derby: Am Samstag (14 Uhr) ist Schlusslicht TuS Gümmer zu Gast. „Von der Papierform her eine klare Sache, doch wir wissen aus leidiger Erfahrung, dass es nicht einfach ist, Gümmer zu schlagen. Der TuS ist gegen uns immer besonders motiviert und braucht zudem dringend jeden Zähler im Abstiegskampf. Ich erwarte, wie zuletzt gegen Lohnde, einen heißen Tanz“, sagt Dedensens Trainer Sascha Pohle. „Wir sind gewarnt und werden keinesfalls leichtfertig an die Sache herangehen.“

Die Dedenser möchten mit einem Sieg im Derby ihre Außenseiterchance wahren, eventuell doch noch Primus TSV Goltern vom Thron zu stoßen. „Goltern marschiert zwar vorneweg, aber am vorletzten Spieltag haben wir sie bei uns zu Hause. Wenn wir bis dahin unsere Hausaufgaben machen und der TSV vielleicht unerwartet Punkte liegenlässt, kommt es dann zum vorgezogenen Endspiel. Darauf hoffe und spekuliere ich, das kriegen meine Spieler auch jede Woche zu hören“, sagt Pohle.

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Mit viel Selbstbewusstsein zum Spitzenreiter Goltern

Schützenhilfe von Türkay Spor Garbsen käme den Dedensern da gerade recht. Die Mannschaft des Trainerduos Samer Atris und Erdinç Sengül tritt am Samstag (16 Uhr) bei Spitzenreiter Goltern an. „Auch wenn der Zug nach ganz oben für uns realistisch betrachtet abgefahren ist, wollen wir den Tabellenführer natürlich ärgern und die drei Punkte mitnehmen“, sagt Atris. Im Hinspiel unterlag Türkay Spor knapp mit 2:3. „Hätte die Partie zehn Minuten länger gedauert, wären wir als Sieger vom Platz gegangen. Wir waren klar die bessere Mannschaft. Da ist also eine Rechnung offen.“ In welcher personellen Konstellation die Garbsener in Goltern auflaufen, darüber tüftelt Atris aktuell noch. Schließlich steht Ostermontag das Heimspiel im Kreispokal-Viertelfinale gegen den SV Utze 08 auf dem Plan. „Aber so viel ist gewiss, wir werden eine schlagkräftige Truppe aufbieten.“

Letter muss auf Biegen und Brechen punkten

Ebenso wie der Ligaletzte TuS Gümmer hat auch die SG Letter 05 nur sechs Punkte auf dem Konto, allerdings ein Spiel weniger in der Bilanz. Von ihren hehren Ambitionen – der Rückkehr in den Bezirk – mussten sich die Letteraner längst verabschieden. Vielmehr geht es jetzt darum, auf Biegen und Brechen zu punkten, um den Abstieg abzuwenden. Kein leichtes Unterfangen, denn Gegner am Ostermontag (15 Uhr) im heimischen Leinestadion ist der Tabellenzweite TSV Kirchdorf. "Es hilft ja nichts, schlechte Personallage hin oder her, wir müssen alles reinwerfen, unser Bestes geben und möglichst für eine Überraschung sorgen", sagt Trainer Ronny Janßen, der erneut selbst die Fußballschuhe schnüren wird. Personelle Verstärkung gibt es überdies aus der eigenen Reserve.

Lohnde setzt gegen Leveste auf Kampfgeist und Leidenschaft

Noch hat der Lohnder SC 96 einen kleinen Vorsprung auf die abstiegsbedrohte Zone. Bei der jüngsten etwas unglücklichen Last-Minute-Niederlage im Heimderby gegen Dedensen überzeugten die Lohnder mit Kampfgeist, Leidenschaft und Geschlossenheit. Diese Tugenden will das Team des Trainergespanns Paul Hepner und Niyazi Sarier auch Ostermontag (15 Uhr) im Auswärtsspiel beim TV Jahn Leveste an den Tag legen. „Wenn wir so eine gute Leistung abliefern wie zuletzt und dann noch das Glück des Tüchtigen haben, ist für uns in Leveste etwas drin“, sagt Hepner.

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Von Nicola Wehrbein

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