Fußball-Landesliga

Das 2:1 will für keinen fallen: Gerechtes Remis zwischen Barsinghausen und Eldagsen

Eldagsens Lucas Brünig muss sich gegen eine Barsinghäuser Übermacht behaupten.

Eldagsens Lucas Brünig muss sich gegen eine Barsinghäuser Übermacht behaupten.

Barsinghausen. „Schönes Wetter, guter Platz, aber mit der Leistung können wir nicht zufrieden sei“, so fasste Toni Pagano den Auftritt des Landesligisten TSV Barsinghausen beim 1:1 (1:1) im Abstiegsrunden-Heimspiel am Karsamstag gegen den FC Eldagsen zusammen. „Es war zwar ein Duell auf Augenhöhe, aber insgesamt war es viel zu ruhig, und wir waren unterm Strich auch nicht zwingend genug.“ Vor der Pause habe sein Team mehr vom Spiel gehabt, nach dem Wechsel hätten die Gäste dominiert. „Wir hätten uns in der zweiten Hälfte nicht beschweren könne, wenn wir noch ein Ding gefangen hätten. Aber auch wir hatten noch zwei dicke Chancen.“ Letztlich gehe das Remis in Ordnung.

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Auch Gästecoach Holger Gehrmann räumte ein, mit diesem Punkt leben zu können. „Vor der Pause war das nicht gut von uns, da hatten wir keinen Zugriff, waren nicht im Spiel.“ In der zweiten Halbzeit habe die Mannschaft das richtig ordentlich gemacht. „Aufgrund der Mehrzahl an dicken Chancen hätten wir die Partie für uns entscheiden müssen.“ Vier Hochkaräter hätten sich seine Spieler herausgespielt, „zwei davon muss man eigentlich machen“. Dass sein Team nicht eine dieser erstklassigen Möglichkeiten genutzt haben, sei schon bitter. „Aber beim Blick aufs ganze Spiel ist das Unentschieden okay.“

Die Partie begann schlecht für die Hausherren, denn Lauri Schwitalla nutzte die ersten erste Eldagser Gelegenheit, um die Gäste früh in Führung zu schießen – und verpasste den Barsinghäusern damit einen spürbaren Nackenschlag. „Das war natürlich richtig Kacke, weil den Jungs die Situation mit derzeit null Punkten und null Tore natürlich in den Köpfen steckt“, so Pagano. Doch die Mannschaft habe eine starke Reaktion gezeigt und durch Tobias Kienlin prompt ausgeglichen (14.).

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Die Hauherren wirkten jetzt bissiger als die Gäste, gewannen die Mehrzahl der Mann-gegen-Mann-Duelle, hatten insgesamt die Kontrolle. „Die erste Halbzeit nehme ich auf meine Kappe“, zeigte sich FC-Coach Gehrmann selbstkritisch. „Da habe ich taktisch etwas verwachst. Das System mit zwei Sechsern passte irgendwie nicht.“ Seine Spieler seien nicht gut in die Zweikämpfe gekommen. Groß Kapital konnten die Gastgeber daraus jedoch nicht schlagen. „Uns fehlte heute die Intensität“, analysierte der TSV-Trainer. Zudem habe die Defensive der Gäste aufmerksam und konsequent gearbeitet.

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Das galt allerdings auch für seine eigenen Spieler. Obwohl Pagano den Eldagsern in Ansätzen auch vor der Pause schon „brutale Gefährlichkeit“ beim Umschalten attestierte, hätten seine Schützlinge in letzter Konsequenz alles ablaufen und blocken können. Nach dem Wechsel stellte Gehrmann auf ein 4-1-4-1 um, und prompt lief es deutlich besser für den FC: „Wir waren jetzt kompakter, sind vorne besser angelaufen und waren auch beim Kontern viel zielstrebiger.“ Das gestand auch Pagano unumwunden ein: „Die Eldagser kamen viel besser in die zweite Halbzeit rein, haben dominiert und auch mehr Druck gemacht.“

Köneke und Schwitalla haben „die zwei dicksten Dinger“

Insgesamt sprangen bei den Offensivbemühungen der Gäste vier Großchancen heraus: Zweimal Luca Köneke, einmal Schwitalla und einmal Timon Scharmann – das 2:1 für die Gäste lag mehrfach in der Luft. „Die zwei dicksten Dinger hatten Luca und Lauri, die müssen eigentlich rein“, ärgert sich der FC-Trainer.

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Doch auch der TSV kam zu drei durchaus vielversprechenden Offensivaktionen: Lennart Dudek setzte einen Kopfball knapp am Tor vorbei, einmal kam Kienlin frei vor dem Tor zum Abschluss, und auch Gibril Ceesay tauchte einmal in aussichtsreicher Position vor dem Gästegehäuse auf, schoss aber nicht – und seine Hereingabe geriet zu unpräzise. „Da hätte auch das 2:1 für uns fallen können“, haderte Pagano, wusste jedoch auch, dass das des Guten wohl doch etwas zu viel gewesen wäre.

Von Jens Niggemeyer

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