Hin und Her beendet

Benjamin Hartmann geht nun doch vom TSV aus Stelingen zum TSV nach Barsinghausen

Benjamin Hartmann (rechts) tauscht das Trikot des TSV Stelingen gegen das des TSV Barsinghausen.

Benjamin Hartmann (rechts) tauscht das Trikot des TSV Stelingen gegen das des TSV Barsinghausen.

Barsinghausen. In den vergangenen Monaten ist es ein Hin und Her gewesen mit der fußballerischen Zukunft von Benjamin Hartmann. Erst hieß es, der Mittelfeldmann vom TSV Stelingen wechselt in der Winterpause innerhalb der Landesliga zum TSV Barsinghausen, dann wurde vermeldet, dass er doch bis Saisonende bei den Garbsenern bleibt. Als der schnelle Linksfuß nun unter der Woche beim Testspiel der Barsinghäuser gegen den TSV Kolenfeld im Trikot des Deis­terteams brilliert hat, war die Konfusion perfekt. Barsinghausens Coach Toni Pagano bringt jetzt Klarheit in die „Causa Hartmann“.

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„Benni trainiert bei uns und ist ab Ende März für uns spielberechtigt“, sagt der Trainer der Calenberger. Die beiden kennen sich aus gemeinsamer Zeit früher in Kolenfeld. Hartmann hatte Pagano im November kontaktiert und gesagt, dass er in Stelingen aufhören will und nach Barsinghausen wechseln möchte. Nachdem der Offensivmann schon am Deister mittrainiert hatte, ließen die Stelinger auf einmal verlauten, dass Hartmann bis zum Sommer Teil der Mannschaft von Coach Marko Orsolic sein wird.

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„Stelingens Manager Manfred Recht hatte nochmal mit Benni gesprochen und emotional argumentiert“, sagt Pagano. Es seien starke Worte wie „du bist wie ein Sohn für mich“ oder „verlass die Stelinger Familie bitte nicht“ gefallen, sie brachten Hartmann zum Nachdenken und vorerst zum wieder Umdenken. Letztlich habe sich der Spieler aber dafür entschieden, dass es für ihn aus fußballerischer Sicht sinnvoller erscheint, nach Barsinghausen zu gehen.

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Hartmann ist beruflich sehr eingespannt und wohnt in Bad Nenndorf, da sind die Wege zum Training beim Deister-TSV viel kürzer als nach Stelingen. „Das hilft ihm und auch uns weiter – das Gesamtpaket stimmt einfach“, sagt Pagano. Sein „Jetzt-aber-wirklich-Neuzugang“ akklimatisiert sich gerade, kommt im Team aber schon gut an. Ende März läuft seine Sperrfrist ab, dann kann er für den TSV Barsinghausen Punktspiele bestreiten. „Wir haben hinter den Kulissen viel mit Benni gesprochen, um ihn zu überzeugen“, sagt Pagano – es scheint sich gelohnt zu haben: In seinem ersten offiziellen Test für die Barsinghäuser gegen Kolenfeld am Dienstag traf er beim 6:0 dreimal und bereitete zwei weitere Tore vor.

Von David Lidón

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