Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Stürmer-Transfer

Leitl bringt Nielsen mit: Der Fürth-Stürmer wechselt ablösefrei zu Hannover 96

Mit Trikot: Stürmer Havard Nielsen und 96-Manager Marcus Mann.

Mit Trikot: Stürmer Havard Nielsen und 96-Manager Marcus Mann.

Hannover. Der neue Stürmer ist da, früher als gedacht. 96-Trainer Stefan Leitl bringt seinen Aufstiegsangreifer Havard Nielsen (28) aus Fürth mit. Der Angreifer gilt trotz des ablösefreien Wechsels bisher als Königstransfer. Sein Vertrag läuft bis 2024. Der Transfer ist durchaus brisant, zumal Leitl bei seinem früheren Arbeitgeber in Fürth im Wort stand: Er werde keine Spieler nach Hannover abwerben. Nielsens Vertrag lief allerdings auch aus.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Fürth-Manager Rachid Azzouzi erklärte am Dienstagabend: „Wir haben Havard schon sehr frühzeitig ein langfristiges Angebot gemacht, wirklich überraschend kommt seine Entscheidung heute nun nicht mehr für uns.“ Azzouzi war bereits länger informiert gewesen über das Interesse aus Hannover. 96-Manager Marcus Mann freut sich nun über einen „gestandenen Profi“. Der Norweger passe „sehr gut zu unserer angestrebten Spielweise“. Nielsen soll Spielmacher oder zweite Spitze bei 96 spielen.

Lösung im Verbund statt One-Man-Show?

Damit nimmt 96 offensichtlich Abstand vom Gedanken, einen Stürmertypen wie Simon Terodde oder Marvin Ducksch verpflichten zu wollen, der knapp 20 Tore garantiert. Leitl möchte es offensichtlich im Verbund lösen statt mit einer One-Man-Show wie beim Aufstieg mit Fürth. Nielsen schoss in der Bundesliga nur zwei Tore. Aber in der Aufstiegssaison 2020/2021 war der Norweger an 17 Toren direkt beteiligt, elf schoss er selbst.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Endlich wieder ein Norweger. Moa Abdellaoue schlug als norwegischer Nationalspieler in Hannover ein. Nielsen stürmte 14-mal für Norwegens Nationalmannschaft. Abdellaoue und Nielsen stürmten sogar einmal für elf Minuten zusammen: in ihrer Nationalmannschaft beim 1:5 gegen Kroatien am 28. März 2015.

Nielsen und Ernst waren Leitl-Schlüssel in Fürth

Nielsen gehörte unter unter Leitl gemeinsam mit Sebastian Ernst zu den Schlüsseln für den Aufstieg. Ernst soll im Herbst wieder spielen. Nielsen spielte außerdem für Braunschweig, schoss auch ein Tor beim blamablen 0:3 bei der Eintracht. Braunschweig stieg ab.

Nach dem verlorenen Derby gab es unter Trainer Tayfun Korkut Fanproteste in Hannover. In der kommenden Saison kann Nielsen diesen „Makel“ mit Treffern gegen Braunschweig wiedergutmachen. „Der Wechsel nach Hannover fühlt sich für mich sehr gut und richtig an“, erklärte Nielsen. „Natürlich spielt für mich auch der Trainer eine Rolle. Ich kenne ihn gut und habe erlebt, wie er in Fürth die Mannschaft und den Teamgeist entwickelt hat.“

Lesen Sie auch

Nielsen freue sich in Hannover auf „die Fans und das Stadion“. Beides darf er heute im ersten Leitl-Training live erleben.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von Dirk Tietenberg

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.