Saisonabbruch

Aus und vorbei: Saison in der Regionsoberliga ist beendet

Und Ende: Nur noch in der Meisterrunde wird gespielt, ansonsten ruht der Ball in der Männer-Regionsoberliga.

Und Ende: Nur noch in der Meisterrunde wird gespielt, ansonsten ruht der Ball in der Männer-Regionsoberliga.

Barsinghausen. Die Männer des HV Barsinghausen II kämpfen vom 30. April an in der Meisterrunde mit Auftaktgegner HF Aerzen, dem VfL Stadthagen (7. Mai), der HSG Langenhagen (14. Mai), TVE Sehnde II und der SG Börde Handball II um drei Plätze in der Landesliga. „Ich bin froh, dass wir dabei sind, zumal ich den letzten Wochen alles getan habe, um die Jungs bei Laune zu halten“, sagt Trainer Dennis Schulze.

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HVB-Trainer Schulz: „Die einzig sinnvolle Regelung“

Zumindest für die aufstiegswilligen Regionsoberligisten soll eine schwierige und zerrissene Saison zu einem sportlich gerechten Ende führen. Auf diese Lösung hatten sich die Vereine im Rahmen einer gemeinsamen Online-Konferenz am 21. März verständigt. Anfang April wurde die Saison abgebrochen und laut Paragraf 52 der Spielordnung nach der Quotientenregelung gewertet. „Die einzig sinnvolle Regelung“, findet der HVB-Coach. Und alternativlos dazu. Laut Spielordnung des Handball Verbandes Niedersachsen müssen die Aufsteiger in die Landesliga bis zum 30. Juni feststehen. Das war nicht mehr zu schaffen, da der letzte Spieltag in der Staffel 1 erst am 25. Juni terminiert war und danach noch die Relegation absolviert hätte werden müssen.

Durch die Unterbrechung der Spielzeit seitens der Handballregion im Dezember und Januar sowie vielen Absagen in den vergangenen Wochen war die Spielzeit ohnehin längst zu einer Farce geworden. Manche Clubs hatten bereits zweimal, andere noch gar nicht gegeneinander gespielt. Auslöser dafür war die Tatsache, dass nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs Anfang Februar nicht zunächst die Hinserie beendet wurde, sondern dass es mit der Rückrunde weiterging.

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Neue Aufstiegsregelung der logische nächste Schritt

Mit der sich häufenden Anzahl der Spielausfälle wurde vor einigen Wochen zunächst der Abstieg ausgesetzt. Die neue Aufstiegsregelung war der logische nächste Schritt. Weil als Stichtag für den Saisonabbruch aber erst der 3. April gewählt wurde, mussten die Barsinghäuser lange zittern. Der Rückzug des MTV Großenheidorn III am 24. März und die daraus folgende Streichung aller Ergebnisse veränderte die Berechnung des Quotienten maßgeblich. „Uns sind für die beiden Siege gegen den MTV vier Punkte verloren gegangen“, erklärt Schulze. Weil der TV Hannover-Badenstedt das Spiel am 26. März verlegte, konnten die Barsinghäuser ihr Konto auch da nicht aufbessern und hatten Glück, dass die HSG Herrenhausen/Stöcken II zum Spiel am vergangenen Donnerstag nicht antrat.

Frauenteams spielen erst einmal weiter

Bei den Frauen konnten sich die Vereine nicht auf den Abbruch verständigen. Die Spielzeit wir zunächst unverändert fortgesetzt. „Da wird sich aber etwas tun”, glaubt Schulze, der zugleich im Vorstand der HV Barsinghausen ist.

Von Uwe Serreck

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