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Marathon am 3. April

In Hannover läuft es wieder

NOCH KNAPP VIER WOCHEN BIS ZUM MARATHON (von links): Athletenverpflichter Christoph Kopp, Topfavoritin Rabea Schöneborn, Hannovers Sportdezernentin Konstanze Beckedorf und Marathonchefin Stefanie Eichel fiebern dem 3. April entgegen.

NOCH KNAPP VIER WOCHEN BIS ZUM MARATHON (von links): Athletenverpflichter Christoph Kopp, Topfavoritin Rabea Schöneborn, Hannovers Sportdezernentin Konstanze Beckedorf und Marathonchefin Stefanie Eichel fiebern dem 3. April entgegen.

Hannover. Mit allen Agenturmitarbeitern stand Stefanie Eichel am Donnerstag auf der Bühne des GOP. Die Marathonchefin wollte damit gleich zwei Aussagen treffen: „Wir sind alle noch da.“ Und: „Hannover läuft wieder.“ Nach zwei Jahren Corona-Pause meldet sich Niedersachsens größter Laufevent am 3. April zurück, Hannovers Sportdezernentin Konstanze Beckedorf hält ihn „für eine unverzichtbare Veranstaltung. Dieser Marathon ist für alle da und wird von allen gelebt und geliebt.“

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Lange war unsicher, unter welchen Bedingungen die Jubiläumsausgabe zum 30. Geburtstag stattfinden könnte, nun steht fest: Nach einer Raum-Zeit-Berechnung des Veranstalters sind 18 400 Starter erlaubt, die in Wellen ins Rennen geschickt werden und nach der 3G-Regel dabei sein dürfen. Geimpft, genesen oder getestet. 13 000 Anmeldungen gibt es bereits. Den Startbereich darf nur betreten, wer ein gelbes Bändchen am Arm trägt, das am Marathonwochenende an etlichen Stellen ausgegeben wird.

Zuschauen erlaubt

„Der Samstag wird wieder ein Familientag sein, mit bis zu 1000 Kindern auf einer Strecke von 1000 Metern“, sagt Eichel. Das Rahmenprogramm auf dem Trammplatz fällt weg, „aber wir wissen, dass an der Strecke viele kleine Aktionen geplant sind“. Auch das Zuschauen an Start und Ziel wird wieder erlaubt sein. Damit der Andrang dort nicht zu groß wird, empfiehlt Eichel, „sich irgendwo an die 42 195 Meter lange Strecke zu stellen. Unsere Starter brauchen überall Applaus und Anerkennung.“

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Die Recken der TSV Hannover-Burgdorf stellen eine Staffel mit Trainer Christian Prokop, die Geschäftsführung des TKH läuft geschlossen den Halbmarathon, Zehn-Kilometer-Könner Felix Ebel und Ultra-Läufer Niels Joppien sind dabei. Besonderer Trumpf, der dafür sorgt, dass der NDR wieder eine dreistündige TV-Liveübertragung ins Auge fasst: „Wir haben die deutschen Marathonmeisterschaften hier, und viele Eliteläufer wollen sich für die Europameisterschaft in München qualifizieren“, sagt Topathletenverpflichter Christoph Kopp aus Berlin. So wie Hendrik Pfeiffer, der „hier noch eine Rechnung offen hat“. Der 28-Jährige von der TV Wattenscheid 01 wurde 2017 in Hannover Zweiter der Halbmarathon-Meisterschaft, jetzt will er „Gold über die volle Distanz, meinen letzten Titel habe ich in der Jugend geholt“. Seine Zielzeit: um die 2:11 Stunden. Pfeiffer war gestern aus Kenia zugeschaltet, er landet erst zwei Tage vorm Start nach dreimonatigem Höhentrainingslager wieder in Deutschland.

Ganze Szene schaut nach Hannover

Rabea Schöneborn war Donnerstag „zum allerersten Mal in Hannover, der Marathon wird mein zweiter Besuch sein“. Die 28-Jährige von der LG Nord Berlin hat „von Kolleginnen nur Positives gehört. Flache, schnelle Strecke, Toporganisation, familiäres Flair, faires Publikum.“ Deshalb hat Schöneborn sich gegen Boston und für Hannover entschieden, die aktuelle 10 000-Meter-Meisterin will „unbedingt den Marathontitel“ und ihre Bestzeit von 2:27,03 Stunden angreifen.

Kopp weiß: „Hannover ist nach dem Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen der erste wichtige Marathon Deutschlands. Die ganze Szene schaut am 3. April hierher.“ Wenn OB Belit Onay den Startschuss gibt und es für Steffi Eichel „hochemotional wird. Wir können es kaum erwarten.“

Von Christoph Dannowski

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