„Überragend!“

Nach 2:3 gegen Flensburg: 96-II-Coach Fuchs schwärmt von Poldi und Tresoldi

96-Stürmertalent Nicolo Tresoldi (17) sorgte auch gegen Weiche Flensburg für Gefahr.

96-Stürmertalent Nicolo Tresoldi (17) sorgte auch gegen Weiche Flensburg für Gefahr.

Hannover. Poldi und Tresoldi – dieses Duo sollte sich Hannover gut merken. Luis Podolski und Nicolo Tresoldi wirbeln nicht nur in der U19 und im Training der Profis, sondern auch in der Aufstiegsrunde der Regionalliga. Beim 2:3 gegen Weiche Flensburg verlor 96 zwar durch ein Gegentor in der Nachspielzeit. „Aber das war die unverdienteste Niederlage meiner Karriere“, sagte 96-Trainer Lars Fuchs hinterher. „Wir haben den Gegner beherrscht.“ Vor allem von den erst 17 Jahre jungen Talenten ist Fuchs überzeugt: „Poldi und Tresoldi machen das überragend.“

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Fuchs hatte in der zweiten Hälfte auf Podolskis Flankenschärfe und Tresoldis Präsenz im Strafraum spekuliert – beide erfüllten ihre Aufgaben. Beide kamen mit den Mittelfeldspielern Keanu Brandt (18) und Podrimaj (19) für die Schlussphase. Tresoldi passte auf den Flügel auf Podolski, die Hereingabe nutzte Moussa Doumbouya zum 2:2 – Ausgleich in der 80. Minute.

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96 hatte in der Eilenriede aber auch ohne die U19-Spieler mehr vom Spiel. Der schnelle Thaddäus Momuluh (20) vergab zweimal freistehend vor dem Torhüter. Der Sprinter legte aber das 1:0 durch Grace Bokake klasse auf (14.). Kurz danach war wieder Schluss für den schnellen Stürmer. „Thaddä hatte ein Ziehen in der Wade, er wird uns wieder fehlen“, sagte Fuchs. Momuluh ist ein Spielertyp wie Noah Sarenren Bazee oder Linton Maina – irre schnell, aber anfällig an der Muskulatur. „Wir müssen sehen, dass wir ihn wieder hinbekommen“, sagte Fuchs.

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96 stürmte weiter, fing sich aber durch individuelle Abwehrfehler Gegentreffer (20. und 48. Minute). Nach der Einwechslung der Jugendspieler war Hannover am Drücker, kassierte jedoch in der fünften Minuten der Nachspielzeit das 2:3.

„Wir sind enttäuscht, ja, aber wir haben die Fantasie mit den Jungs auch für die Profimannschaft“, sagte Fuchs. „Die Jungs haben gesehen, dass sie auf jeder Position besser sind als ein Top-Team aus der Regionalliga, das um den Aufstieg spielt.“ Flensburg hat sich Ex-Profis als Verstärkung geholt, unter anderem Rechtsverteidiger Patrick Herrmann, der bei 96 ausgebildet wurde und mittlerweile 34 Jahre alt ist.

Der Trainer weiß auch, was den 96-Talenten fehlt: „Siegermentalität gehört dazu, sie müssen sich belohnen“, sagt Fuchs. „Bei uns geht es um Ausbildung, aber Letzter der Aufstiegsrunde wollen wir auch nicht bleiben.“

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