Erfolgsserie gerissen

Cooles Spiel ohne Happy End für die TSV Neustadt Shooters

Nervenstark: Der Neustädter Brandon Lacey McLean verwandelt alle seine Freiwürfe und beeindruckt mit einer starken Leistung.

Nervenstark: Der Neustädter Brandon Lacey McLean verwandelt alle seine Freiwürfe und beeindruckt mit einer starken Leistung.

Braunschweig. Nach sechs Siegen in Folge sind die TSV Neustadt temps Shooters in der 1. Regionalliga bei der SG Braunschweig gestrauchelt. Mit 82:89 (39:42) verloren die weiterhin auf dem vierten Platz liegenden Shooters beim Farm-Team von Erstligist Löwen Braunschweig. Der Rivale, der zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt holte, war mit vier Junioren aus dem Löwen-Kader angetreten. „In dieser Verfassung ist Braunschweig absolut kein Abstiegskandidat. Würden sie immer so spielen, wären sie eher ein Aufstiegskandidat“, sagte TSV-Trainer Lars Buss.

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Vom Duell war er trotz der Niederlage begeistert. „Das war ein cooles Spiel mit Spannung, Dramatik und allem, was dazugehört“, sagte Buss. „Ich bin körperlich fertig, auch wenn ich nur an der Seite gestanden habe“, sagte Buss. Nur das Endergebnis gefiel ihm nicht.

Starkes erstes Viertel der Shooters

Von Beginn an war die Spannung da, allein im ersten Viertel wechselte die Führung siebenmal. Per Dreier schoss Jannik Lodders die Shooters wenige Sekunden vor dem Viertelende noch zur 20:18-Führung. Die Gäste bauten diesen Vorsprung bis zum 27:20 sogar noch aus. In drei schwächeren Minuten mit 2:9 Punkten verspielten die Shooters dieses Plus wieder. Auch wenn Fabio Galiano später sein Team erneut per Dreier mit 36:35 noch einmal in Führung schoss, stand beim Gang in die Kabine ein 39:42-Rückstand zu Buche.

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Aber es blieb beim Hin- und Her und dem Duell zweier ebenbürtiger Gegner. Braunschweigs Zwischenspurt zur 53:45-Führung beantworteten die Neustädter mit ihrer Treffsicherheit von der Freiwurflinie. Auf dem Weg zur 59:57-Führung verwandelten Shooters alle ihre sieben Versuche von der Freiwurflinie. Dennoch lagen sie nach drei Abschnitten wieder mit 59:62 zurück.

Frust nach fünf erfolgreichen Dreiern der Gastgeber

Eine Serie von fünf Dreiern der Braunschweiger sorgte bei den Shooters für Frust. „Wir konnten deren Dreier immer nur mit Zweiern beantworten. Da ist die Rechnung ganz einfach: Das bringt jedes Mal einen Punkt mehr für die “, sagte Buss. Die Vorentscheidung war das aber immer noch nicht. Die Shooters kämpften sich wieder auf 80:82 heran. Der Versuch, die Braunschweiger mit Fouls zu stoppen und auf verworfene Freiwürfe zu hoffen, ging nicht auf. Mit sieben Treffern bei acht Versuchen waren die Junior-Löwen zu treffsicher.

Trainer Buss lobt McLean und Zents

Lob verteilte Buss trotz der Niederlage dennoch. „Brandon McLean hat bei uns elf von elf Freiwürfen verwandelt und viele Rebounds geholt. Und Bart Zents wird in der Abwehr bei uns immer stärker und wichtiger“, sagte Buss. Nur einen Spieler konnte auch Zents nicht halten: Braunschweigs Sananda Fru. Das 18-jährige Riesentalent aus dem Bundesligakader glänzte nicht nur mit 20 Punkten, der 2,08-Meter-Center holte auch 15 Rebounds und klaute den Neustädtern oft die zweite Wurfchance – oder ermöglichte seinem Team eine solche. „In so einem engen Spiel machen solche Kleinigkeiten eben den Unterschied aus“, sagte Buss.

Von Matthias Abromeit

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