Kurz vor Finaleinzug

Nur noch ein Sieg: SC Bison Calenberg visiert deutsche Meisterschaft an

Kurz vor dem Ziel: Judit Burgaya Ventura (links) und die Calenbergerinnen haben die Endspiele der Play-offs vor Augen.

Kurz vor dem Ziel: Judit Burgaya Ventura (links) und die Calenbergerinnen haben die Endspiele der Play-offs vor Augen.

Springe. Es ist an der Zeit für etwas Großes, und momentan spricht viel dafür, dass sich die Bison-Frauen ihren Traum erfüllen können. Der SCC Eldagsen war zwar schon sieben Mal deutscher Meister, und nach der Fusion mit dem SV Bison Springe zum SC Bison Calenberg folgte noch ein weiterer Titelgewinn. Doch das ist lange her. Wie lange, das lässt sich vielleicht so veranschaulichen: Als die Calenbergerinnen im Meisterschaftskampf das bislang letzte Mal triumphierten, da war ihr heutiger Trainer Leif Johansson gerade einmal drei Jahre alt. „Ich kann mich daran nicht erinnern“, sagt er.

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Jetzt machen sich der mittlerweile 27-jährige Johansson und sein Trainerkollege Milan Brandt große Hoffnungen, dass sich ihr Bundesliga-Team auf dem Weg zum ersten Titel nach 1998 und dem neunten insgesamt nicht mehr aufhalten lässt. Nach dem souveränen 5:0-Sieg bei der IGR Remscheid wollen die Bisons am Samstag (15.30 Uhr) in der heimischen Sporthalle an der Hindenburgallee zunächst die Best-of-three-Serie des Halbfinales entscheiden. Bei einer Niederlage würde es morgen zur gleichen Zeit ein drittes Duell in Eldagsen geben, ein Finale vor dem Finale – so weit will es der SCB aber nicht kommen lassen.

Ziel mit Schritt Nummer zwei erreichen

„In Remscheid haben wir den ersten Schritt gemacht, und im zweiten Spiel wollen wir unser Ziel erreichen“, sagt Johansson. „Auch wenn im Sport schon viel passiert ist, sind wir uns bewusst, dass wir klarer Favorit sind.“ Das solle auch auf dem Feld erneut für jeden sichtbar werden. Wie am vergangenen Wochenende, als die Calenbergerinnen das Geschehen – abgesehen von ein paar Wacklern vor der Halbzeitpause – über weite Strecken im Griff hatten. Dass Remscheids ­17-jährige Torhüterin Annabell Pillenkamp zur mit Abstand besten IGR-Akteurin avancierte, macht deutlich, wie klar die Rollen in der ersten Partie letztlich verteilt gewesen sind und in welche Richtung es ging.

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Nach dem „Zu-null“ in Remscheid legt Johansson gleichwohl auch heute wieder großen Wert auf die Defensivarbeit. „Die Konterabsicherung muss stehen. Liegt man erst einmal zurück, dann wird es ein ganz anderes Spiel“, sagt er. „Wir müssen dem Spiel den Stempel aufdrücken und wollen uns nichts diktieren lassen.“

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Personell können die Bisons mit einem größeren Aufgebot antreten als vorige Woche in Remscheid. Annika Hasenheit und Franziska Flohr, die beim Halbfinalauftakt urlaubsbedingt gefehlt hatten, sind am Samstag wieder dabei.

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