Hannover 96

Podcast über Trikots, Träume und ein Derby: Timo Hübers spricht über 96 und Entwicklung

Überflieger: Timo Hübers (links) wurde bei 96 vom Talent zum Profi und war beim Derbysieg 2020 gegen Eintracht Braunschweig weitgehend beschäftigungslos. Mittlerweile spielt er beim 1. FC Köln und zuletzt auch europäisch.

Überflieger: Timo Hübers (links) wurde bei 96 vom Talent zum Profi und war beim Derbysieg 2020 gegen Eintracht Braunschweig weitgehend beschäftigungslos. Mittlerweile spielt er beim 1. FC Köln und zuletzt auch europäisch.

Hannover/Köln. In der Jugend von Hannover 96 galt Timo Hübers nicht als Ausnahmetalent. „Es war eher so gedacht, dass ich mit Fußball irgendwann mal mein Studium finanzieren kann“, verrät der 26 Jahre alte Innenverteidiger in der neuen Folge unseres 96-Podcasts „Telefon Kopenhagen“. Das klappte – und wie! Der Junge aus Diekholzen bei Hildesheim wurde erst Profi, dann 96-Abwehrchef und sogar Aushilfskapitän. 2021 wechselte er zurück in die 1. Liga zu seiner zweiten Fußballliebe Köln, kickte mit dem FC bis vor Kurzem sogar in der europäischen Conference League.

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Europa statt 2. Liga, aber Hübers bleibt geerdet wie zu Hannover-Zeiten. Zum Podcast-Gespräch im Kölner Geißbockheim über seinen liebsten 96-Derbysieg kommt der Profi mit dem Fahrrad. Wie früher in Hannover. Hübers lebte in Linden (limmern inklusive) und fuhr mit dem Rad zum 96-Training und zur Uni. „Die Parkplatzsituation war in Hannover ja nicht die allerbeste“, flachst er, „und den Klimaaspekt wollte ich auch nicht ganz außer Acht lassen. Das habe ich mir hier so beibehalten, da bin ich happy mit, und in Köln ist der Verkehr halt eine absolute Katastrophe!“

Wechsel 2021: Die Liebe zu 96 ließ ihn zweifeln

Verkehr pfui, Verein hui. Hübers ist glücklich in Köln und beim FC. Überall wäre er 2021 auch nicht hingewechselt, als dem damaligen Zweitligaprofi die Angebote aus der 1. Liga reinflatterten. Auch 96 hätte ihn gern gehalten, es gab Gespräche. Aber „dann war’s die Kombination aus einer richtig coolen Stadt und einem coolen Verein, den ich schon kannte, in Verbindung mit Erstligafußball“. was für Köln sprach. „Ich habe so lange überlegt, weil 96 mir am Herzen liegt und ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Wenn man den emotionalen Aspekt beiseitegelegt hätte, wäre es vielleicht schneller gegangen. Das fiel mir nicht leicht!“

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Die Trikotfarbe kennt er: Ex-96-Profi Timo Hübers (2. von links) wirft sich im Conference-League-Spiel des 1. FC gegen OGC Nizza rein. Sein Team schlug sich achtbar, schied aber trotzdem aus dem europäischen Wettbewerb aus. Hübers ist auch in Köln ein Leistungsträger.

Die Trikotfarbe kennt er: Ex-96-Profi Timo Hübers (2. von links) wirft sich im Conference-League-Spiel des 1. FC gegen OGC Nizza rein. Sein Team schlug sich achtbar, schied aber trotzdem aus dem europäischen Wettbewerb aus. Hübers ist auch in Köln ein Leistungsträger.

Dafür fällt es bei den Emotionen leicht, für die Podcast-Folge in 96-Erinnerungen zu schwelgen, an den 4:1-Derbysieg im Oktober 2020, Hübers’ liebstes 96-Spiel. In Corona-Zeiten immerhin vor 7300 Fans. 96 machte das Spiel, aber Martin Kobylanski mit der ersten Braunschweiger Chance ein Tor. „Ich hab’’ gedacht, wir sind im falschen Film“, erinnert sich Hübers und lacht. „Aber den Tag waren wir so gefestigt, da war klar, dass es nur einen Sieger geben kann!“ 96 drehte auf und das Spiel auf 4:1. Wie Hübers das wahrnahm und wo er im Sommer landen könnte, wenn sein FC-Vertrag ausläuft, hören Sie in der Folge bei „Telefon Kopenhagen“.

So hören Sie die neue Folge

Hannover 96 hat viele be­son­de­re Fußballmomente erlebt – vom Europawunder in Sevilla bis zum Aufstieg in Sandhausen. Wir lassen die historischen Au­gen­bli­cke in Audioform aufleben. In unserem unserem Fußball-Podcast „Telefon Ko­pen­ha­gen“ spricht Sport­re­dak­teur Jo­nas Szemkus mit Helden von damals und Stars von heute über ihr emotionalstes Spiel für 96. Neue Folgen gibt es montags – hören können Sie die bequem, wann und wo es Ihnen passt. Das gilt für neue Folgen mit Hübers, Steven Cherundolo und Philipp Tschauner genauso wie für vorherige mit Niclas Füllkrug und Co. „Telefon Kopenhagen“ finden Sie überall dort, wo es Podcasts gibt – zum Beispiel bei Spotify, Apple Podcasts und Deezer. Wir sagen: Viel Spaß beim Anhören.

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