1:1 gegen Bückeburg

Zu selten gefährlich: SC Hemmingen-Westerfeld teilt Punkte in der Fußball-Landesliga

Tiefer Kopf statt hohes Bein: Hemmingens Clemens Grage (links) geht gegen VfL-Akteur Alex Wagener zum Ball.

Tiefer Kopf statt hohes Bein: Hemmingens Clemens Grage (links) geht gegen VfL-Akteur Alex Wagener zum Ball.

Hemmingen. Vor Beginn der Landesliga-Abstiegsrunde haben nahezu alle Trainer darauf hingewiesen, dass auf ihre Mannschaften zwölf Endspiele zukämen. Es wurden enge Duelle prognostiziert, jeder könne jeden schlagen. So gesehen mag auch ein Unentschieden in der Endabrechnung noch einmal eine große Rolle spielen. Und genau so wird es beim SC Hemmingen-Westerfeld nach dem 1:1 (0:1) zu Hause gegen den VfL Bückeburg gesehen.

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„Klar waren wir heute spielerisch überlegen und hatten auch ein deutliches Chancenplus“, sagte Co-Trainer Julian Ulbrich. „Aber unterm Strich haben uns im letzten Drittel die Durchschlagskraft und die Effizienz gefehlt.“ Doch angesichts der Vorrunden-Ergebnisse gegen den VfL (0:4, 0:1) sei dieses 1:1 ja sogar ein kleiner Fortschritt, nahm er das Ergebnis mit Humor. „Wichtig war, dass wir nicht verloren haben“, sagte der Assistenzcoach.

Auf dem Kunstrasen in Hemmingen ging es für die Platzherren nicht sonderlich gut los: Schon nach zwei Minuten resultierte aus einem Missverständnis zwischen Keeper Tobias Brünger und Abwehrchef Julian Hyde eine Großchance der Bückeburger, die jedoch ungenutzt blieb. Danach übernahm der SCH das Kommando. „Bis 20 Meter vor dem Tor sah das alles zum Teil ganz passabel und gefällig aus, aber wir wurden zu selten gefährlich“, sagte Ulbrich. In der 23. Minute bot sich Joel Wauker nach einem sehenswerten Angriff die erste hochkarätige Möglichkeit, doch er jagte die Kugel volley über den Querbalken.

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Kurz darauf hatte der VfL etwas Dusel, als ein abgefälschter Wauker-Freistoß das Tor nur knapp verfehlte (28. Minute). Und beim Schuss von Tom-Harry Brauer reagierte Gästekeeper Josef Werner stark (29.). Die nächste erstklassige Chance bot sich Jauub Fakih, der knapp verzog (37.). In den finalen Minuten konnten sich die Gäste ein wenig aus der Umklammerung lösen. „Das Tor der Bückeburger, das im Anschluss an einen Eckball fiel, war dann aber schon schmeichelhaft für den Gegner“, sagte der Co-Trainer. Noah-Mattis Bartke stand nach Ablage von Alexander Wagener goldrichtig und traf zum 1:0 für den VfL (39.).

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Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. „Es gab schon etliche schöne Angriffe, aber die Hereingaben kamen nicht an. Da hat die Boxbesetzung einfach nicht gepasst“, sagte Ulbrich. In der 72. Minute erlöste Brauer die Gastgeber, als er einen Gegenspieler mit einem Haken ins Leere laufen ließ und den Ball aus 16 Metern versenkte. Kurz darauf sah der Bückeburger Till Voiges nach einem Foulspiel an Noah Herhaus die Rote Karte (74.), doch die Überzahl konnten die Hemminger zu nichts Zählbarem mehr nutzen.

Von Jens Niggemeyer

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