Reaktionen

„Sinnbildlich für die ganze Saison“: Die Stimmen zum 96-Spiel beim HSV

Fällt fast vom Glauben ab: 96-Stürmer Hendrik Weydandt ärgert sich über eine vereitelte Chance.

Fällt fast vom Glauben ab: 96-Stürmer Hendrik Weydandt ärgert sich über eine vereitelte Chance.

Hamburg. Stürmisch ist es ja öfters in Hamburg. An diesem 33. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga fegten einmal mehr zwei Stürme übern den Rasen des Volksparkstadions: Der Hamburger SV und Hannover 96 wirbelten die jeweils gegnerischen Abwehrreihen mehrmals an diesem Samstagnachmittag auf. Dass die Partie schließlich „nur“ mit einem 1:2 (1:2) gegen Hannover endete und nicht möglicherweise 2:3 oder gar 3:4, lag auch an den beiden sturmfesten Torhütern Ron-Robert Zieler und Daniel Heuer Fernandes.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Nach der Partie haben wir uns auf Stimmenfang begeben. Was die Trainer Christoph Dabrowski und Tim Walter zu berichten hatten und wie die Spieler um 96-Stürmer Hendrik Weydandt die Partie erlebt haben? Die Stimmen zur Auswärtsniederlage von Hannover 96 beim Hamburger SV.

Die Stimmen zur 96-Niederlage beim HSV

96-Trainer Christoph Dabrowski: "Gerade, wenn man sich die erste Halbzeit anguckt, das war fast schon spektakulär für die Zuschauer. Auch in der Anfangsphase, wo wir zwei Riesen-Chancen hatten, und das war dann vielleicht sinnbildlich für die ganze Saison, im Gegenzug zur Großchance von Weydandt kassieren wir das 1:0. In der zweiten Hälfte hat uns die letzte Zielstrebigkeit gefehlt. Da war auch zu spüren, dass der HSV was zu verlieren hat. Es kommt selten vor, das eine Mannschaft mehr Ballbesitz hat als der HSV."

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

96-Stürmer Hendrik Weydandt: "Es ist sehr ärgerlich. Wir haben heute gesehen, zu was diese Mannschaft fähig ist. Es ist einerseits schön zu sehen, andererseits traurig. Das macht es umso bitterer, dass wir bis vor dem Spiel vor einer Woche um den Klassenerhalt gekämpft haben. Heute freue ich mich über eine gute Leistung. Wir hatten genügend Chancen – auch ich hatte zwei Chancen, die ich machen muss. Umso ärgerlicher ist es, dass wir das Spiel 1:2 verlieren."

96-Torschütze Sebastian Kerk: "Der HSV hat seine Torchancen eiskalt ausgenutzt und wir haben die Tore nicht gemacht - gehen deswegen leider als Verlierer vom Platz. Trotzdem haben wir ein gutes Spiel gemacht. Man hat schon gemerkt, dass der HSV ein bisschen Druck hatte. Über weite Strecken hätten wir uns einen Punkt verdient, und ich bin auch stolz auf das Auftreten der Mannschaft, in Hamburg zu spielen, ist kein einfaches Pflaster."

96-Kapitän Julian Börner: "Es war ein tolles Gefühl, mega Atmosphäre vor ausverkauftem Haus. Alle haben ein tolles Fußballspiel gesehen. Es war alles dabei: Torreich, Spielwitz, Mut, Herz und Wille. Wenn man überlegt, dass der HSV aufsteigen will, dann lag der Druck bei denen. Das hat man auch gespürt, dass die Hamburger mehr zu verlieren hatten als wir. Zum Schluss ist Fußball Ergebnissport und wir holen keine Punkte. Trotzdem kann ich niemandem einen Vorwurf machen."

HSV-Trainer Tim Walter: "Das war ein sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften und ein großes Fußballfest. Wir hatten anfangs das Spielglück auf unserer Seite. Die Bälle vor beiden Toren von Bakka (Bakery Jatta, Anm. d. Red.) waren grandios. Beim Gegentor haben wir geschlafen. In der 2. Hälfte haben die Jungs alles investiert, was drin war."

Von Redaktion

Mehr aus Lokalsport

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Spiele entdecken