Bezirksliga-Abstiegsrunde

Teufel im Tor: Armin Tvrtkovic macht Harenberger Fußballern Hoffnung

Sichere Beute: Der Harenberger Neuzugang Armin Tvrtkovic (hier noch im Trikot des 1. FC Wunstorf) sorgt im TuS-Tor für den nötigen Rückhalt.

Sichere Beute: Der Harenberger Neuzugang Armin Tvrtkovic (hier noch im Trikot des 1. FC Wunstorf) sorgt im TuS-Tor für den nötigen Rückhalt.

Harenberg. Dass der Weg zum Klassenerhalt in der Bezirksliga-Abstiegsrunde 5 für den TuS Harenberg kein leichter werden würde, das war Trainer Pascal Biank nach der desolaten Vorrunde seiner Mannschaft klar. Nicht zuletzt dank der drei Winterzugänge Armin Tvrtkovic, Tolgahan Davran und Maik-Carsten Geisler sind die Chancen auf ein positives Saisonende allerdings erheblich gestiegen. Keeper Armin Tvrtkovic soll für den nötigen Rückhalt, Davran und Geisler für mehr Durchschlagskraft und Tore sorgen – und den nächsten Sieg am Sonntag (15 Uhr) im Gastspiel bei der TuSpo Schliekum.

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Armin Tvrtkovic und Davran haben in den Spielen gegen den TuS SW Enzen (1:0) und beim MTSV Aerzen (1:2) ihre Qualitäten bereits nachgewiesen, Geisler soll nach seinem vierwöchigen Thailand-Urlaub am Sonntag erstmals im TuS-Kader stehen. „Für eine Jokerrolle sollte es bei seinem Potenzial allemal reichen“, sagt Biank. Davrans Einsatz ist nach seinem Faserriss aus dem Aerzen-Spiel allerdings noch fraglich. „Wir werden auf gar keinen Fall ein Risiko eingehen“, sagt der Coach, für den die Schliekumer neben dem MTV Ilten der Topfavorit auf den Aufstieg sind. „Natürlich wollen wir etwas mitnehmen, aber es gibt für uns wichtigere Spiele, in denen es um entscheidende Punkte geht. Da brauchen wir Tolgahan mehr.“

Der wohl beste Keeper der Liga

Gebraucht wird auf jeden Fall Torwart Armin Tvrtkovic. „Als wir gehört haben, dass er berufsbedingt in Wunstorf nicht weitermachen kann, haben wir über seinen Bruder schnell nachgehakt“, sagt Biank. Und dann sei es ganz schnell gegangen. „Armin hat ja schon mal bei uns gespielt, kennt und mag den Klub – und jetzt hat er uns erst mal bis zum Saisonende zugesagt.“ Man habe den wohl besten Keeper der Liga dazugewonnen, lobt der Coach. „Der Junge kann auf jeden Fall zwei Klassen höher spielen.“

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„Er hat ein sehr gutes Positionsspiel, ist extrem stark in Eins-gegen-eins-Situationen, hat seinen Strafraum im Griff und ist beidfüßig. Du kannst ihn in jeder Situation anspielen, weil er auch ein guter Fußballer ist“, sagt Biank. Außerdem könne der zweite Torhüter Nick Heller einen Menge von ihm lernen.

Brüder im Training lieber gegeneinander

Gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin, der derzeit den Harenberger Abwehrchef gibt, bilden die beiden ein exzellentes Duo, das der Defensive deutlich mehr Stabilität verleiht. „Bislang sind das unsere beiden stärksten Spieler“, freut sich Biank: „Die verstehen sich sehr gut, auch wenn sie im Training lieber gegeneinander spielen.“ Der eine wolle dem anderen unbedingt den Ball um die Ohren jagen, der andere sein Gegenüber mit Glanzparaden zur Verzweiflung bringen. Insgesamt seien beide eher ruhige Typen, sagt der TuS-Trainer. Allerdings könne Armin Tvrtkovic bei negativem Spielverlauf auch schon mal anders. „Normalerweise gibt er einfach die nötigen Kommandos. Aber wenn‘s nicht läuft, kann er auch schon mal zum Teufel werden.“

Gemeinsam mit Lukas Lichtenstein, Christoph Rischker und Davran bilden die Brüder das Gerüst des Teams. „Das sind absolute Führungsspieler“, sagt der Trainer. Und die sollen sich beim Duell in Schliekum möglichst erneut in Topform präsentieren und den Rest des Teams mitreißen. „Sonst wird‘s schwer, dort etwas zu holen. Lässt man die Schliekumer spielen, hast du keine Chance. Hältst du dagegen und bist ein bisschen eklig, dann kann etwas gehen“, sagt Biank, der auf Calvin Heine, der sich im Training einen Bänderriss zugezogen hat, verzichten muss.

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Die Favoritenrolle nimmt TuSpo-Trainer Ayhan Piril selbstbewusst an. „Ich glaube schon, dass wir qualitativ besser aufgestellt sind als viele andere Teams.“ Es liege einzig und allein an seiner Mannschaft, wer am Ende den Platz als Sieger verlasse, sagt Schliekums Coach.

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Von Jens Niggemeyer

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