Bezirkspokal

Pattensens Keeper Krause macht Fehler wieder gut

Pattensens Torhüter Marten Krause erlebt ein Wechselbad der Gefühle im Pokalspiel.

Pattensens Torhüter Marten Krause erlebt ein Wechselbad der Gefühle im Pokalspiel.

Pattensen. Vielleicht wollte Marten Krause einfach noch einmal zeigen, was der TSV Pattensen an ihm hat. Nach seinem kapitalen Fehler, der dem TSV Wetschen kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit das 1:1 ermöglichte, hatte der Torhüter des Landesligisten dazu reichlich Gelegenheit. Eben noch der Mann, der mit dem Missgeschick in der 88. Minute das Weiterkommen seiner Mannschaft im Bezirkspokal aufs Spiel gesetzt hatte – dann aber der Held im Elfmeterschießen: Krause wehrte gleich drei Schüsse ab, mit einem 4:2-Sieg beim Diepholzer Klub zogen die Gäste ins Viertelfinale ein.

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Nervenstärke kehrt bei Krause schnell zurück

Ein Schmunzeln über den Lapsus des Keepers konnte sich Sebastian Franz hernach nicht verkneifen. „Das war natürlich ein Riesenbock“, sagte der TSV-Trainer zu der Szene, als Krause leichtfertig und ohne Not den Ball vertändelte und der kurz zuvor eingewechselte Wetscher Hinnerk Mittendorf keine Mühe mehr hatte, den Ausgleich zu erzielen. „Aber Marten hat das ja schnell wieder gutgemacht.“ Lediglich Lennart Kruse konnte Krause vom Punkt überwinden, während auf Pattenser Seite der Winterzugang Steven Melz, Felix Dempwolf und Christoph Samow verwandelten. Die letzten zwei TSV-Schützen brauchten gar nicht mehr anzutreten.

Lieber markiert das 1:0

Es war ein verdienter Erfolg für das Franz-Team, auch wenn es nach dem frühen Führungstor durch Sascha Lieber in der 13. Minute am Ende noch einmal spannend geworden ist. Ein Erfolg, der angesichts der Hiobsbotschaften in der Vorbereitung zum richtigen Zeitpunkt kommt. Nach den Verletzungen von Darius Marotzke, der in dieser Woche operiert wird, A-Junior Nico Schneider (beide Kreuzbandriss) und Til Buchmann (Muskelfaserriss) war die Pokalpartie für den Trainer auch eine Bestätigung, dass es an Alternativen nicht mangelt. „Egal, wer spielt“, sagte Franz, „jeder ist imstande, seinen Beitrag zu leisten, damit wir erfolgreich sind. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir verlieren könnten.“

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Teil zwei und drei des Duells folgen

Und das gegen eine Wetscher Elf, die als heimstärkste Mannschaft in der Vorrunde der Landesliga Nord in dieser Saison auf eigenem Platz bis dahin noch ungeschlagen gewesen ist. Die Pattenser, angereist als Zweiter der Südstaffel, hätten noch vor der Pause das eine oder andere Tor nachlegen können, „ein paar unserer Konter müssen wir besser ausspielen“, meinte Franz. Daran wird sich noch arbeiten lassen, auch im Hinblick auf die nächsten Duelle mit den Wetschern. Am 27. März und 21. Mai sieht man sich in der Aufstiegsrunde zur Oberliga wieder.

Von Dirk Herrmann

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