Inline-Skaterhockey, Bundesliga

Dank unfassbarer Schmieta-Paraden: Bissendorfer Panther siegen zum Auftakt

Hält überragend: Caroline Schmieta von den Bissendorfer Panthern kommt super in die neue Bundesliga-Saison.

Hält überragend: Caroline Schmieta von den Bissendorfer Panthern kommt super in die neue Bundesliga-Saison.

Wedemark. Das nennt man wohl einen Auftakt nach Maß, doch zumindest für ein paar Minuten ist auch der 7:4 (1:1, 3:0, 3:3)-Sieg der Bissendorfer Panther beim Bundesliga-Start in den Hintergrund gerückt. In diesen schwierigen Zeiten gilt die Aufmerksamkeit den unter dem Krieg leidenden Menschen in der Ukraine, und so schön für Trainer Tim Lücker und seine Mannschaft der Erfolg bei den Moskitos Essen auch war – die Szene, für die es von den rund 200 Zuschauern in der Wohnbau-Arena den meisten Applaus gab, trug sich neben dem Spielfeld zu, als die Panther einen Spendenscheck überreichten. 1000 Euro hatten die beiden Männerteams sowie die Frauen des Klubs jüngst bei einer Sammelaktion zugunsten des osteuropäischen Staates zusammenbekommen, und den gleichen Betrag steuerten auch die Moskitos bei.

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Verantwortliche überschlagen sich mit Lob für junge Torhüterin

In sportlicher Hinsicht fand Lücker nach dem ersten Auftritt nach fünfmonatiger Pause ebenso anerkennende Worte. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung“, sagte der ­42-Jährige. „Es ist immer ganz wichtig, das erste Spiel zu gewinnen. Das war wunderbar.“ Die Anfangsphase sei noch ein „gegenseitiges Herantasten“ gewesen, ehe vor allem Caroline Schmieta in den Mittelpunkt rückte. Die Bissendorfer Torhüterin sorgte dafür, dass die Gäste nicht mit mehr als einem Treffer in Rückstand gerieten. Lücker bezeichnete ihre Paraden später als „unfassbar“, Panther-Klubchef Dietmar Goebel nannte sie „erste Sahne“. Und mit dem 1:1 durch Kapitän Eric Walbröl (15. Minute) fanden die Panther zusehends besser in die Partie.

Die Basis im Mitteldrittel

Der Grundstein für den Auswärtssieg wurde im mittleren Abschnitt gelegt, als Erik Schöler (24.), Patrick Faupel (32.) und Tim Strasser (33.) zum 4:1 trafen und die Panther sich noch einige weitere Chancen erarbeiteten. Vor allem das „hohe Laufpensum“ hatte es Lücker angetan. Allerdings ließen die Essener nicht locker und leisteten ihren Beitrag zu einer abwechslungsreichen guten Schlussviertelstunde, in der die Panther schnelle Antworten parat hatten: Jeweils nur elf Sekunden nach einem Gegentor legten Strasser (44.) und Jean-Lennert Reckert (59.), der sich wie Schmieta in Topform präsentierte, wieder nach. Reckert (60.) stellte den Endstand her.

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Von Dirk Herrmann

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