Fußball-Bezirkspokal

Vorfreude auf den Wunschgegner: TuS Garbsen will dem TSV KK einen heißen Tanz liefern

Selbstbewusst: Die Spieler des TuS Garbsen würden den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide nur allzu gerne aus dem Pokal werfen.

Selbstbewusst: Die Spieler des TuS Garbsen würden den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide nur allzu gerne aus dem Pokal werfen.

Garbsen. Ein echter Höhepunkt für Fußballfans steigt am Ostermontag auf dem Sportgelände am Kochslandweg: Der gastgebende TuS Garbsen trifft im Viertelfinale des Bezirkspokals auf die Landesligamannschaft des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Der Anpfiff des brisanten Pokalduelles erfolgt um 15 Uhr. „Wir stehen im Viertelfinale, das ist schon mal schön. Mit Krähenwinkel haben wir einen unserer Wunschgegner zu Gast. Dazu am Ostermontag, wenn hoffentlich viele Zuschauer dabei sein werden. Also alles fein, wir freuen uns“, sagt TuS-Trainer Martin Kummer.

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Bezirkspokal und TuS Garbsen – da war doch was. Lang, lang ist es her. Und doch bei allen, die es mit Grün-Weiß halten, unvergessen: An einem sonnigen Sonntagnachmittag im Mai 2008 feierten die Garbsener mit einem Sieg im Elfmeterschießen über den STK Eilvese den Gewinn des Bezirkspokals. Ein denkwürdiger Erfolg in der Vereinsgeschichte. Schon damals hieß der Chefcoach Martin Kummer. Auch Co-Trainer Daniel Thomaschewski war vor 14 Jahren bereits im TuS-Trikot am Ball und spielt bis heute eine wichtige Rolle im Team. Ein bisschen Träumen mag erlaubt sein, aber bis ins Finale ist es noch ein weiter Weg.

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Das Pokalspiel gegen die Krähen sei eine super Sache, unterstreicht Kummer. Höchste Priorität habe jedoch der angepeilte Aufstieg in die Landesliga. „Wir konzentrieren uns voll auf die Punktspiele, Pokal ist Bonus“, sagt der TSV-Coach und fügt hinzu: „Trotzdem ist ja wohl klar, dass wir im Viertelfinale nicht nur dabei sein, sondern weiterkommen wollen.“

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Zuletzt kassierte der TuS im Aufstiegsrennen mit dem 0:5 gegen SV BE Steimbke einen herben Dämpfer. „Eineinhalb Jahre kein Spiel verloren, und dann bekommen wir so eine Klatsche. Da muss man erst mal mit umgehen. Auf der anderen Seite wissen wir das Ergebnis einzuordnen. Es gibt eben Tage, an denen nichts läuft. Wir haben darüber gesprochen, und die Mannschaft hat beim 3:1 im Freundschaftsspiel gegen den TSV Bemerode die richtige Reaktion gezeigt.“ Hört sich so an, als seien die Garbsener bereit für das Kräftemessen mit den favorisierten Krähen.

Sieben Rückkehrer lassen das Trainerherz höher schlagen

Das Team vom Waldsee unter der sportlichen Regie von Pascal Preuß mischt eine Etage höher ebenfalls noch aussichtsreich um den Aufstieg mit, die Langenhagener schielen in Richtung Oberliga. „Auch bei uns liegt der Fokus auf der Liga, dennoch werden wir das Pokalspiel keineswegs herschenken“, sagt Preuß, der mit großen Personalsorgen zum Auswärtsduell anreist. „Viele Verletzte, einige Corona-Kranke: Die Situation ist echt bescheiden. Es nervt. Trotz allem werden wir eine ordentliche Elf aufbieten“, sagt Preuß.

Den Gastgebern dürfte somit ein heißer Pokaltanz ins Haus stehen. Beim TuS hat sich die Spielermisere entspannt, sieben Rückkehrer lassen das Trainerherz höher schlagen: Das Sturmduo Xelat Atalan und Tobias Quast zählt ebenso zum Aufgebot wie Lukas Lohmeyer und Pierre Eckwert. Auch Sven Sulowski, Dustin Quast und Robin Oltmanns sind wieder fit und einsatzbereit.

Von Nicola Wehrbein

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