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Großeltern können zu Unterhalt verpflichtet werden

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Wenn sowohl ein alleinerziehendes als auch das unterhaltspflichtige Elternteil nicht genug verdienen, können auch Oma und Opa verpflichtet werden, Unterhalt für das Enkelkind zu zahlen. Foto: Christin Klose/dpa

Gericht gibt alleinerziehender Mutter Recht

Auch Großeltern können verpflichtet werden, für ihre Enkel Unterhalt zu zahlen. Das ist etwa dann der Fall, wenn die alleinerziehende Mutter nicht genügend verdient. Auf eine entsprechende Entscheidung des Oberlandesgerichts Oldenburg weist die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin.

Im konkreten Fall arbeitet die alleinerziehende Mutter eines fünfjährigen Kindes in Teilzeit mit 20 Wochenstunden, der Vater des Kinds absolviert eine Ausbildung und zahlte bisher nur 30 Euro Unterhalt monatlich. Die Frau wollte nun Auskunft haben über das Einkommen und Vermögen der Großeltern des Jungen väterlicherseits.

Das Gericht gab ihr Recht. Wenn die Auskunft vorliege, sei dann zu entscheiden, ob die Großeltern zu Unterhaltszahlungen verpflichtet werden könnten. Grundsätzlich komme das in Frage, da die Mutter selbst bei einer Vollzeittätigkeit nicht genügend verdienen würde, um den Unterhalt des Kinds ganz oder teilweise zu erbringen, so das Gericht. dpa

„Finanztest“: So ermitteln Ruheständler ihre Steuerbelastung

In diesem Jahr müssen Ruheständler etwas mehr Steuern zahlen als im Vorjahr. Der Grund liegt in den gestiegenen Renten. Besonders neue Rentenjahrgänge müssten mit mehr Steuerzahlungen rechnen als frühere, weil für jeden neuen Jahrgang weniger von der Rente steuerfrei bleibe, schreibt die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 8/2022). Wie hoch die Steuerbelastung für Ruheständler in etwa ausfällt, können Rentnerinnen und Rentner mit einem Steuerrechner der Stiftung Warentest ermitteln. Dieser steht Interessierten kostenfrei auf der Webseite der Warentester zur Verfügung. Mit etwas Fachkunde oder der Hilfe eines Lohnsteuerbüros können Betroffene ihre Steuerlast senken. Wichtig dafür ist, die jeweiligen Belege für steuersenkende Ausgaben über das Jahr zu sammeln. Im Regelfall müssen sie nicht mit der Steuererklärung beim Finanzamt eingereicht werden. Die Behörde kann die Nachweise bei Unklarheiten aber einfordern. dpa/tmn