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HANNOVERS SÜDEN ERLEBEN

Frizz vorbeugen: Das hilft gegen widerspenstiges Haar im Herbst

Gegen störrisches Haar im Herbst und Winter können Glättungsspülungen und Anti-Frizz-Seren helfen. Glätteisen sollte man eher vorsichtig einsetzen. Foto: Christin Klose/dpa-mag
Gegen störrisches Haar im Herbst und Winter können Glättungsspülungen und Anti-Frizz-Seren helfen. Glätteisen sollte man eher vorsichtig einsetzen. Foto: Christin Klose/dpa-mag

Sie stehen in alle Richtungen und sind kaum zu bändigen: Besonders wenn es draußen ungemütlich ist, werden unsere Haare widerspenstig. „Frizz“ nennt sich das Frisurproblem (englisch für „kräuseln“). Schuld sind auch Mützen, Stirnbänder, Schals und Rollkragenpullover.

Denn reiben die Haare ständig an deren Stoff, raut sich ihre äußerste Schutzschicht, die Schuppenschicht, auf. Im Nieselregen kann die Feuchtigkeit dann besonders gut darunter gelangen, so das Portal „Haut.de“. Die Folge: Die Haare quellen auf, verformen sich und wirken zerzaust.

Trockene Heizungsluft tut ihr übriges. Sie entzieht dem Haar in Innenräumen Feuchtigkeit. Draußen nimmt es diese dann aus der feuchten Luft auf – und steht ab oder kräuselt sich eben.

Wer nun zum Glätteisen greift, macht die Sache nicht unbedingt besser. Denn wird das Haar durch die Hitzeeinwirkung beschädigt und die Schuppenschicht weiter aufgeraut, verstärkt sich der „Frizz“-Effekt. „Haut.de“ rät dann vor allem zu Pflegeprodukten wie Glättungsspülungen und Glättungsbalsam. Sie sorgen für bessere Kämmbarkeit. Anti-Frizz-Seren schirmen das Haar zusätzlich gegen Feuchtigkeit von außen ab. Es kräuselt sich dann auch bei hoher Luftfeuchtigkeit weniger. Wer sein Haar regelmäßig föhnt und glättet, kann außerdem Hitzeschutzspray oder -Balsam verwenden. Diese Produkte sollen Haarschäden durch hohe Temperaturen vermeiden. dpa