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Gute Rasiermittel brauchen keine Kunststoffe

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Rasiergel und Rasierschaum lassen die Klinge bei der Nassrasur sanfter über die Haut gleiten. Foto: Christin Klose/dpa-mag

„Öko-Test" empfiehlt umweltschonende Produkte

Wer regelmäßig den Bart rasiert, greift oft auch zum Rasiergel oder Rasierschaum. Denn bei der Nassrasur sollen sie die Klinge leichter über die Haut gleiten lassen. Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat 22 Rasiermittel unter die Lupe genommen (Ausgabe 9/22).

Das erfreuliche Ergebnis: Neun Rasierschäume schneiden „sehr gut“ ab, darunter das einzig getestete Naturkosmetikprodukt („Lavera Men Sensitiv Milder Rasierschaum“) sowie mehrere günstige Eigenmarken von Drogerien und Supermärkten. Sechs Produkte erhalten das Testurteil „gut“. Besonders positiv fiel den Öko-Testern auf, dass in keinem der untersuchten Rasiermittel allergieauslösende Duftstoffe festgestellt wurden – bei Männerkosmetik mit markantem Duft sind sie sonst häufig ein Problem.

Sanfte Rasur braucht keine Kunststoffverbindungen Bei fünf Rasiermitteln wurde allerdings Butylhydroxytoluol (BHT) als Antioxidans eingesetzt. Der Stoff steht im Verdacht, die Schilddrüsenfunktion zu beeinträchtigen. Die Rezepturen von vier Rasiermitteln enthalten synthetische Polymere, also Kunststoffverbindungen, die sich in der Umwelt über lange Zeit nicht abbauen - und auf die man laut „Öko-Test“ problemlos verzichten könnte. Insgesamt vergeben die Tester zweimal die Note „ausreichend“, fünf Produkte werden mit „befriedigend“ bewertet.

Ein Tipp der Tester für die Nassrasur: Rasierschaum oder Rasiergel ruhig ein paar Minuten vor der Rasur auftragen. So können die harten Barthaare anweichen, bevor die Klinge angesetzt wird. dpa