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KÖSTLICHE SPARGELZEIT

Auf eine gute Zubereitung kommt es an

Weiße und violette Sorten benötigen 15 bis 20 Minuten und grüne acht bis zwölf Minuten, bis sie gar sind

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Es muss nicht immer ein Spargeltopf sein: Auf dem Backblech lässt sich das Gemüse mit etwas Olivenöl zubereiten, in Kombination mit Kartoffeln ergeben sich wunderbare Röstaromen. Foto: Locrifa/Pexels

Muss es unbedingt ein Spargeltopf sein? Sollte das Gemüse geschält werden? Und wie vermeidet man Bitterstoffe? Bei der Zubereitung des edlen Gemüses will einiges beachtet sein. Doch mit ein paar Kniffen kann dies gut gelingen. Zunächst sollten die Stangen gewaschen und von Erdresten befreit werden.

Während der grüne Spargel nicht zwangsläufig geschält werden muss, sollte dies beim weißen Vertreter mit Ausnahme der Köpfchen gründlich vorgenommen werden, da er sonst bitter schmecken kann. Dafür kann ein spezieller Spargelschäler oder auch ein herkömmlicher Kartoffelschäler verwendet werden. Die holzigen Enden werden abgeschnitten. Dann können die Stangen ins Kochwasser gegeben werde. Dafür ist ein großer Topf ausreichend, der die Stangen geradeso mit Wasser bedeckt.

Ein Spargeltopf, in dem die Stangen aufrecht stehen können, hat den Vorteil, dass die zarten Köpfchen nur gedämpft werden, während die dicken Enden ordentlich durchgaren. In jedem Fall sollte eine Garprobe vor dem Abgießen vorgenommen werden. Sind die Enden weich, aber bieten beim Einstechen mit dem Küchenmesser noch etwas Widerstand, ist der Spargel fertig. Je nach Vorlieben und gewünschter Konsistenz benötigen weißer und violetter Spargel 15 bis 20 Minuten, grüner Spargel mit acht bis zwölf Minuten etwas weniger. Spargelfeinschmecker geben dem Kochwasser neben Salz auch etwas Zucker hinzu. So können die Bitterstoffe abgemildert werden. Wer möchte, kann auch noch etwas Butter hinzufügen. Doch auch die Zubereitung in der Pfanne oder gar im Backofen findet immer mehr Anhänger und zeigt die Vielfältigkeit des Spargels. Die beim Braten entstehenden Röstaromen verleihen eine würzige und kräftige Note. Im Backofen hingegen hebt das Garen im eigenen Sud den Eigengeschmack des Gemüses besonders hervor. lps/LK