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KÖSTLICHE SPARGELZEIT

Spargel nicht in der Nähe von Lebensmitteln mit Geruch lagern

Bis zum Verzehr nicht schälen / Auf Schimmelbefall achten

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Zur Schimmelvermeidung sollte Spargel nach dem Kauf aus der Verpackung entfernt werden. Grüner Spargel sollte aufrecht gelagert und in ein Gefäß mit Wasser gestellt werden. Fotos (2): Karolina Grabowska / Pexels

Um Spargel richtig zu lagern, sollte dieser in erster Linie nicht geschält werden. Damit er länger frisch bleibt, kann er aus der Verpackung entfernt und in ein leicht angefeuchtetes Geschirrhandtuch gewickelt werden. So hält er sich im Kühlschrank drei bis vier Tage.

Empfehlenswert ist es, keine stark riechenden Lebensmittel in der Nähe aufzubewahren, da Spargel schnell deren Aromen aufnimmt und dann seinen eigenen reinen und milden Geschmack verliert. Das passiert allerdings auch, wenn der Spargel bereits geschält wurde. In diesem Fall ist zu raten, ihn möglichst sofort zu verarbeiten. Weißen Spargel lagert man liegend. Der grüne Vertreter hingegen sollte stehend aufbewahrt werden. Dazu steckt man die Stangen am besten in ein Glas mit Wasser, sodass die Enden bedeckt sind und nicht austrocknen. Um auch die Köpfchen vor Austrocknung zu schützen, können diese zusätzlich umwickelt werden. Trotz guter Lagerungsbedingungen sollte das Gemüse vor der Zubereitung auf Schimmelbefall untersucht werden. Sind selbst kleine Anzeichen erkennbar, muss leider die gesamte Stange entsorgt werden. Aufgrund des hohen Wassergehalts kann sich der Schimmel zu schnell im Spargel ausbreiten, sodass das Wegschneiden der betroffenen Stellen nicht genügt.

Empfehlenswert ist es, keine stark riechenden Lebensmittel in der Nähe aufzubewahren, da Spargel schnell deren Aromen aufnimmt und dann seinen eigenen reinen und milden Geschmack verliert. Das passiert allerdings auch, wenn der Spargel bereits geschält wurde. In diesem Fall ist zu raten, ihn möglichst sofort zu verarbeiten. Weißen Spargel lagert man liegend. Der grüne Vertreter hingegen sollte stehend aufbewahrt werden. Dazu steckt man die Stangen am besten in ein Glas mit Wasser, sodass die Enden bedeckt sind und nicht austrocknen. Um auch die Köpfchen vor Austrocknung zu schützen, können diese zusätzlich umwickelt werden. Trotz guter Lagerungsbedingungen sollte das Gemüse vor der Zubereitung auf Schimmelbefall untersucht werden. Sind selbst kleine Anzeichen erkennbar, muss leider die gesamte Stange entsorgt werden. Aufgrund des hohen Wassergehalts kann sich der Schimmel zu schnell im Spargel ausbreiten, sodass das Wegschneiden der betroffenen Stellen nicht genügt.

Wer Spargel über die Saison hinaus genießen will, kann ihn auch einfrieren, am besten roh. Eine Lagerung im Gefrierschrank ist bis zu acht Monaten möglich. Dafür sollte Spargel von den holzigen Enden befreit, geschält, gründlich gewaschen und abgetrocknet in Portionsgrößen eingefroren werden.

Beim grünen Spargel empfiehlt es sich, die Schale nicht zu entfernen. Kurz nach dem Auftauen kann er somit direkt weiterverarbeitet werden und behält seine frischen Aromen und Konsistenz. Alternativ zum Frost lässt sich Spargel auch einkochen. Ips/LK

Das königliche Gemüse

Spargel gilt hierzulande seit jeher als kulinarischer Hochgenuss. Viele lieben die Vielfalt des königlichen Gemüses. Schon seit mehreren Jahrhunderten freuen sich die Menschen in Deutschland auf die Spargelzeit. Erste größere Anbaugebiete lassen sich hier zu Beginn des 17. Jahrhunderts nachweisen. Verbreitet war zuerst etwa bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts der grüne Spargel. Einzige Ausnahme war zunächst Norddeutschland, von wo aus der weiße Spargel ganz langsam seinen Siegeszug in die gesamte Republik startete. Sowohl die grünen als auch die weißen Stangen waren früher eher gehobenen Schichten vorbehalten, weshalb man sie auch heute noch als königliches Gemüse bezeichnet. Inzwischen freuen sich alle über den köstlichen Genuss. Was sich nicht verändert hat, das ist der aufwendige Anbau inklusive Ernte per Hand, weshalb Spargel auch jetzt nicht zu den günstigsten Angeboten im Handel gehört. Aber für gute Qualität greifen die Verbraucherinnen und Verbraucher gerne auch mal etwas tiefer in die Tasche.

Warmer Kartoffelsalat mit Erbsen und grünem Spargel

Zutaten für 4 Portionen Salat:

- 500 g Drillinge

- 2 EL Olivenöl

- 500 g grüner Spargel

- 100 g frische oder tiefgekühlte Erbsen

- 100 g Frühlingszwiebeln

- 100 g Babyspinat

Vinaigrette:

- 1 Bio-Zitrone

- 2 EL Dijon-Senf

- 2 EL süßer Senf

- 1 TL Olivenöl

- 2 EL Sahne

- Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Ofen auf 220 Grad Celsius vorheizen. Die TK-Erbsen mit kochendem Wasser in eine Schüssel geben. Nach etwa drei Minuten das Wasser durch ein Sieb abseihen und die Erbsen zur Seite stellen.

Den grünen Spargel waschen und - falls erforderlich - das untere (harte) Drittel der Stangen abschneiden. Die Drillinge waschen und halbieren. Die Kartoffelhälften in einer Schüssel mit den zwei Esslöffeln Olivenöl vermischen. Die Kartoffelhälften auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech ausbreiten. Salzen und pfeffern. Die Kartoffelhälften 25 bis 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis sie goldbraun sind. Nach etwa 20 Minuten den Spargel und die Senfkörner auf das Backblech geben und die letzten fünf bis zehn Minuten mitrösten bis die Kartoffelhälften knusprig, der Spargel al dente gegart ist und die Senfkörner angenehm duften. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft in eine Schüssel geben. Den süßen Senf, den Dijon-Senf, das Olivenöl und die Sahne in einer Schüssel mit dem Schneebesen zu einer Vinaigrette verrühren und nach Belieben salzen und pfeffern.

In einer Schüssel oder auf einem großen Teller den Babyspinat und die Erbsen zusammen mit den gerösteten Kartoffelhälften, den Senfkörnern und den Spargelstücken anrichten. Die Frühlingszwiebeln über den Salat streuen, die Vinaigrette tröpfchenweise über den Salat verteilen. Rezept: KMG / Kartoffel-Marketing GmbH