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LANGE NACHT DER BERUFE

Die Berufswelt zum „Anfassen" kennenlernen

Die Berufswelt zum „Anfassen" kennenlernen

Es ist eine schwerwiegende Entscheidung für junge Menschen. Denn wie es nach der Schule weitergeht, ist eine Frage, die nicht wenige Jugendliche umtreibt. Welchen Beruf soll ich ergreifen? Wie sehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus? Wer kann mir eine geeignete Ausbildung anbieten - und welche Inhalte werden dort vermittelt? Die 13. Lange Nacht der Berufe will auf diese und viele weitere Fragen die passenden Antworten liefern, jungen Menschen Informationen vermitteln sowie ihnen die Möglichkeit geben, entsprechende Kontakte zu knüpfen.

Am Freitag, 23. September, sind von 17 bis 22 Uhr an insgesamt drei Standorten – im Neuen Rathaus, in der Joachimstraße und bei der Dr. Buhmann Schule & Akademie in der Prinzenstraße - rund 150 Unternehmen, Universitäten, Schulen sowie Kammern und Innungen aus der Stadt und der Region an 115 Ständen vertreten, um über betriebliche Ausbildungen, Studiengänge und die Möglichkeiten eines dualen Studiengangs zu informieren.

„Wir wollen jungen Menschen die Möglichkeit bieten, die Berufswelt zum ,Anfassen' kennenzulernen-in ungezwungener Atmosphäre, auf dem Weg in das Wochenende, in Begleitung von vertrauten Menschen wie Eltern oder Freundinnen und Freunden", erklärt Sylvia Bruns, die Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, die die Lange Nacht der Berufe gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und der Region Hannover nach zweijähriger Corona bedingter Pause wieder veranstaltet. Dabei sei die diesjährige Veranstaltung von besonderer Bedeutung, da sie „ unter dem Eindruck einer sich wandelnden Arbeitswelt und einem starken Mangel an Fachkräften in vielen Branchen" stattfände.

Susanne Langenkamp, die Chefin der Berufsberatung vor dem Erwerbsleben in der Agentur für Arbeit Hannover, begeistert vor allem die Möglichkeit für junge Menschen, sich in mehreren Bereichen zu informieren. „Die Lange Nacht bietet die einmalige Gelegenheit, nicht nur mit zahlreichen Berufsvertretern aus den unterschiedlichsten Branchen zu sprechen, sondern auch gleich eine erste individuelle Berufsberatung vor Ort in Anspruch zu nehmen", sagte sie. Und Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region, ergänzt: „Jugendliche können hier mit geringem Aufwand sehr unterschiedliche Berufsfelder entdecken. Die Lange Nacht der Berufe trägt dazu bei, dass junge Menschen Lust bekommen, die Fachkräfte von morgen zu werden."