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Natursteinteppich als Alternative zu Bodenfliesen

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Diverses Naturmaterial eignet sich für Steinteppiche. Foto: Busch

Variante ist ein besonderes Erlebnis für die Fußsohlen

Die kleinen, rundgewaschenen und in Kunstharz gegossenen Marmor- oder Quarzkristalle gelten als besonderes Erlebnis für die Fußsohlen. Diese Steinteppiche sind als offenporige Fußbodenbeläge mit fugenloser Optik beliebte Alternativen zu Fliesen geworden. Angeboten und verlegt werden sie sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich. Sie bestehen aus naturbelassenem, gerundetem Marmorkies oder gefärbten Quarziden, die mit Epoxidharz oder PU-Harz (Polyurethan) als Bindemittel vermengt werden.

Die wasserdurchlässigen, aber rutschfesten Bodenbeläge sind in vielen Korngrößen und Farbmischungen erhältlich. Mit Epoxidharzen können sie in der Art eines Estrichs auf verschiedene Untergründe wie Beton, Asphalt, Fliesen und diverse Kunststoffbeläge aufgebracht werden. Seit einiger Zeit ist die Verwendung von lösungsmittelhaltigen Harzen dafür nicht mehr zulässig.

Weil im Steinteppich Risse und Undichtigkeiten auftreten können, soll der Untergrund in Feuchträumen wasserdicht sein. Eine Verlegung im Dauernassbereich, etwa in Duschen, wird von manchen Herstellern vorgesehen, allerdings mit einer zusätzlichen Versiegelung. Grundsätzlich sind Steinteppiche auch geeignet, wenn im Untergrund eine Fußbodenheizung liegt.

Bei Steinteppichen gibt es keine zusammenhängende Reibungsfläche. Staub wirbelt deshalb kaum auf. Wegen der antistatischen Eigenschaften der Oberflächen eines Steinteppichs kommt es auch nicht zu statischer Aufladung. Ips/Cb