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Vermieterpflichten bei Wasserschäden

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Grundsätzlich muss der Vermieter beschädigte Böden reparieren. Foto: Pixabay

Ein geplatztes Leitungsrohr, starke Regenfälle oder Schneedruck können verheerende Wasserschäden im eigenen Zuhause nach sich ziehen. Die Folgen können ein aufgequollener Parkettfußboden, defekte Hifi-Geräte sowie beschädigte Tapeten und Möbel sein. Neben dem Ärger und der Arbeit sind Wasserschäden auch mit Kosten verbunden. Für den Mieter kommen gegenüber dem Vermieter im Wesentlichen zwei Ansprüche in Betracht: Schadenersatzansprüche und Minderungsansprüche. Unter Umständen besteht auch der Anspruch auf Aufwendungsersatz.

Damit ein Schadenersatz geltend gemacht werden kann, der durch einen Wasserschaden Schäden am Eigentum verursachte, wird ein Verschulden des Vermieters vorausgesetzt. Das besteht nur dann, wenn sich der Vermieter ein Fehlverhalten vorwerfen lassen muss. Da sich das grundsätzlich schwer beweisen lässt, ist eine Hausratversicherung empfehlenswert. Diese deckt zumindest die gängigsten Wasserschäden ab.

Der Mieter hat jedoch einen Anspruch auf die Beseitigung der Schäden an der Mietsache. Das impliziert beispielsweise die Böden und Wände. Schlussendlich kann ein Wasserschaden auch zu Mietminderungsansprüchen führen, die verschuldensunabhängig sind. Schimmelbildung und Trocknungsgeräte können eine Mietminderung von bis zu 80 Prozent bewirken. Ein Anspruch auf Aufwendungsersatz besteht dann, wenn Erhaltungsmaßnahmen (Besichtigungen, Voruntersuchungen und Schlussmaßnahmen) ergriffen werden müssen. Unter Umständen lässt sich sogar Ersatzwohnraum durchsetzen. lps/AM


Leben in kleinen Wohnungen: Praktische Lösungen für Familien mit Kindern trotz Raumnot

Die steigenden Mieten erschweren den Familien oft die Wohnungssuche. Nicht immer bekommen sie eine Wohnung mit einer entsprechenden Zimmeranzahl für alle Familienmitglieder. Da einige Eltern aufgrund der Nähe zu einer speziellen Schule oder wegen der besseren Wohnqualität einen bestimmten Kiez bevorzugen, entscheiden sie sich dafür, lieber in einer kleineren Wohnung zu leben. Für das kompakte Wohnen mit der Familie auf begrenztem Raum müssen praktische Einrichtungslösungen geschaffen werden. Möglicherweise kann man mit dem Vermieter absprechen, ob seitens eines Meisterbetriebes für Innenausbau eine Trennwand eingezogen werden darf. Raumteiler oder Schiebetür-Systeme aus dem Baumarkt könnten ebenfalls eine Lösung sein. Traut man sich den Bau eines Hochbettes nicht zu, lässt sich ein Tischler oder Handwerker-Service beauftragen. Viele Dienstleister rund um die Wohnung und das Haus haben den Bau von Hochbetten in ihre Leistungspalette mit aufgenommen. Damit die Eltern dem Wohnchaos mit den Kindern Einhalt gebieten können, sollten sie Möbel wählen, die genügend Stauraum besitzen. Regalsysteme mit Boxen, große Kleiderschränke, aber auch Hängeböden sorgen dafür, dass es in der Wohnung ordentlich aussieht. lps/Jv