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Tipps & Trends in Laatzen

Afrikanische Küche

Kulinarische Vielfalt der Ferne

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Afrikanische Küche ist für Meeresfrüchte, Gemüse, Lammund Schaffleisch bekannt. Foto: Pexels

Die afrikanische Küche ist sehr bunt, vielfältig und beinhaltet viele gesunde Lebensmittel. In Deutschland ist sie noch nicht so weit verbreitet wie beispielsweise die indische, chinesische oder italienische Küche, aber der Trend geht immer mehr in Richtung afrikanische Kulinarik. Afrikaner kochen gerne mit Fisch, Meeresfrüchten, Schafs- und Lammfleisch sowie viel Gemüse und zahlreichen Gewürzen. Typische Zutaten sind außerdem Kichererbsen, Mandeln, Oliven und Datteln. Viele afrikanische Gerichte werden stundenlang gegart, um Geschmack und Konsistenz zu perfektionieren. Mit dem äußerst beliebten Gewürz Chili werden etliche Speisen verfeinert. Die sehr pikante und scharfe Gewürzpaste Harissa besteht zum großen Teil aus Chili. Diese Paste ist für den typischen Geschmack vieler afrikanischer Speisen verantwortlich. Über Chili hinaus wird in Afrika gerne mit Cayennepfeffer gewürzt. Zudem finden sich auch Nelken, Muskatnuss, Paprika und Kreuzkümmel in diversen Speisen. Die afrikanische Küche gilt als aromatisch, scharf und würzig.

Möchte man milder speisen, so sollte man im Restaurant die Speisekarte genau lesen oder die Kellner nach einem geeigneten Gericht fragen. Das afrikanische Essen zu genießen und für sich zu entdecken, fällt nicht schwer. Aber an die Esstechnik muss man sich hierzulande erst gewöhnen. Denn traditionell isst man afrikanisch ohne Besteck. Speist man beispielsweise in einer traditionellen Dorfhütte mit einer afrikanischen Familie, so ist allein die rechte Hand das Esswerkzeug. In afrikanischen Restaurants in Deutschland erhält man selbstverständlich das nötige Besteck. Ein Schluck Bananenbier ist ebenfalls Bestandteil des Essens. Das mögen Afrikaner besonders. Darüber hinaus werden Getränke wie Wein, Cider und Brandy von den Afrikanern favorisiert. lps/AM