Bahnchef Lutz spricht von einem „Renner"

Deutsche Bahn: Bereits 2,7 Millionen 9-Euro-Tickets verkauft

Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender (Archivbild)

Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender (Archivbild)

Berlin. Von 9-Euro-Tickets für den Nahverkehr hat allein die Deutsche Bahn bislang 2,7 Millionen Stück verkauft. Das sagte Vorstandschef Richard Lutz am Montag. „Das zeigt jedenfalls, dass das 9-Euro-Ticket kein Ladenhüter ist, sondern ein wirklicher Renner.“

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Gleichzeitig könnte der erwartete Andrang zu Verspätungen beim Nahverkehr sorgen, warnte Lutz. Mit der Aktion sollen Pendlerinnen und Pendler angesichts hoher Energiepreise entlastet werden und neue Kundinnen und Kunden für Busse und Bahnen gewonnen werden. Die Aktionsfahrscheine sind bei allen Nahverkehrsunternehmen erhältlich.

Hessens Verkehrsminister erwartet „Verkehrsplanung der Zukunft“

In Hessen hat derweil Verkehrsminister Tarek Al-Wazir die Menschen dazu aufgerufen, in den kommenden drei Monaten mit dem 9-Euro-Ticket auf Bus und Bahn umzusteigen. „Nutzen Sie das Angebot, denn es wird die Weichen für die Verkehrsplanung der Zukunft stellen“, sagte der Minister am Montag in Wiesbaden.

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Branche erwartet steigende Preise im Nahverkehr nach 9-Euro-Ticket

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) rechnet nach dem Auslaufen des 9-Euro-Tickets mit steigenden Ticketpreisen im Nahverkehr.

„Das 9-Euro-Ticket gibt uns die Gelegenheit zu lernen, welche weiteren Fahrgastpotenziale Bus und Bahn noch haben, wo besonders viele Menschen unterwegs sein werden, wo es schon gut läuft und wo Engpässe entstehen und das Angebot perspektivisch noch erweitert werden muss“, sagte Al-Wazir. „Es gibt in den nächsten drei Monaten auch keine Entschuldigung mehr, dass die Tarifstruktur kompliziert und die Fahrscheine zu teuer sind.“

RND/dpa

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