Dieser Mann baut Minibikes aus Kotflügeln von alten VW-Käfern

Aus den Kotflügeln eines alten, schrottreifen VW-Käfers wurden zwei kultige Minibikes.

Aus den Kotflügeln eines alten, schrottreifen VW-Käfers wurden zwei kultige Minibikes.

Huntington, Indiana. Brent Walter aus Indiana war gerade dabei, einen alten, heruntergekommenen VW-Käfer zu restaurieren – oder besser gesagt, umzubauen. Denn aus dem rostigen Käfer machte er einen “Volksrod”, nachempfunden einem Hot Rod, also einem modifizierten Rennauto, das sich besonders Mitte des letzten Jahrhunderts in Amerika großer Beliebtheit erfreute. Sie hatten einen leistungsstarken Motor und ein sehr reduziertes und ungewöhnliches Äußeres.

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Für diesen Look entfernte der “Erfinder und Erbauer von allem Möglichen”, wie er sich selbst nennt, die Kotflügel des VW Käfers. Wegen ihrer unverkennbaren und außergewöhnlichen Form wollte Walter sie aber nicht wegwerfen. Da kam in dem Hobbyschrauber eine Idee auf. Prompt griff er zum Zeichenbrett – und wenig später war die Idee eines Minibikes geboren.

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Die kleinen Flitzer nennt er ganz einfach “Volkspods”. Pods stehen im Englischen für Kapseln oder Hülsen. Auf die Motorleistung und den Komfort von klassischen Rollern muss der Volkspod wohl verzichten, aber eines ist sicher: Kultiger ist er allemal.

So entstand das VW-Käfer-Minibike

Eigentlich müsste man eher von den Minibikes sprechen, denn nachdem Brent Walter seinen ersten Volkspod gebaut hat, kam gleich ein zweiter hinterher. An diesem nahm er noch einige Verbesserungen vor und sorgte zum Beispiel für mehr Leistung und mehr Bewegungsfreiraum.

Alles begann mit diesen alten Originalkotflügeln eines VW-Käfers.

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Den Rahmen hat Brent Walter selbst zusammengeschweißt und an einem sonnigen Tag in mattem Schwarz lackiert.

Die Form besteht aus zusammengeschweißten Teilen von zwei Kotflügeln.

Nicht sonderlich PS-stark, aber dafür mit Luftfilter und Gasgestänge kommt der kleine Volkspod-Motor daher.

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So sieht es aus, wenn alles zusammenkommt. Bevor die Kotflügelabdeckung drauf kommt, wird erst einmal eine Testfahrt gemacht, um die Funktionalität zu checken.

Kaum wiederzuerkennen: In einem vintage anmutenden Pistazienton verleiht der Lack dem Gehäuse echte Retrovibes.

Alle Teile sind fertig und müssen nur noch zusammengebaut werden.

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Fertig zusammengeschraubt und frisch aufpoliert. Für einen sicheren Stand und zusätzlichen Komfort sind seitlich kleine Abstellflächen für die Füße angebracht.

Der Volkspod in Aktion lässt die Herzen von Käfer-Fans sicher höher schlagen.

Von einem befreundeten Sprayer, der Autos, Motorräder und Helme verschönert, hat Brent Walter das passende Label für seinen Volkspod bekommen.

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