Esa-Astronaut Maurer ist begeistert von geplanter Raumstation am Mond

Das offizielle Foto der Esa zeigt den deutschen Astronauten Matthias Maurer mit dem Logo der Mission „Cosmic Kiss“.

Das offizielle Foto der Esa zeigt den deutschen Astronauten Matthias Maurer mit dem Logo der Mission „Cosmic Kiss“.

Houston/Köln. Der Esa-Astronaut Matthias Maurer sieht die von den USA und Europa sowie weiteren Partnern geplante Raumstation in der Mondumlaufbahn als wichtige Etappe zum Mars. „Von dieser Station werden wir in Zukunft wieder auf dem Mond landen und ihn nachhaltig erkunden“, sagte der nächste Deutsche im All am Rande des Trainings in Houston der Deutschen Presse-Agentur.

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Gleichzeitig sei die Station eine Plattform, auf der Technologien getestet werden könnten. „Es geht um Technologien, die für das Raumschiff, das Astronauten künftig Richtung Mars bringen soll, unbedingt erforderlich sind.“

Die europäische Raumfahrtbehörde Esa hatte vor kurzem mit ihrem US-Partner Nasa einen Vertrag über die Lieferung von Modulen für den Aufbau der Station abgeschlossen. Der sogenannte Gateway soll im nächsten Jahrzehnt gebaut werden. Im Gespräch ist, dass sich auch Russland, Japan und Kanada beteiligen.

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Drei Plätze für Europäer sicher

Bis 2028 seien drei Plätze für Europäer für einen Flug zu dieser – geplanten – Station gesichert, sagte der 50 Jahre alte Maurer. „Es besteht theoretisch also auch für mich die Möglichkeit, dass ich Richtung Mond aufbrechen werde, um dann einer der ersten zu sein, die nach mehr als 50 Jahren wieder auf dem Mond landen.“

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Maurer soll Ende 2021 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Er wäre der zwölfte Deutsche im All und der vierte Deutsche auf der ISS. Auf dem Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde soll er etwa ein halbes Jahr forschen. Der am 18. März 1970 in St. Wendel geborene Saarländer startet mit einer Crew-Dragon-Kapsel der Raketenfirma Space X vom Kennedy Space Center in Florida.

RND/dpa

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