Keks trifft Kunst: Die Philadelphia-Torte ist ein variantenreicher Klassiker

Kuchen ohne Backen: Wer seinem Frischkäsekuchen das gewisse Extra verleihen möchte, gibt zum Beispiel Früchte in die Creme.

Kuchen ohne Backen: Wer seinem Frischkäsekuchen das gewisse Extra verleihen möchte, gibt zum Beispiel Früchte in die Creme.

Für Naschkatzen ist es so eine Sache mit dem Sommer: Zwar lockt die Gelateria um die Ecke heutzutage mit ausgefallenen Sorten wie Pampelmuse-Thymian, Gurke-Tonic oder dem offiziellen Eis des Jahres, Mango-Chilli. Sich darüber hinaus mit der Zubereitung von Kuchen, Keksen und Crêpes zu befassen weiß der heiße Ofen jedoch zu verhindern. Um die Diversität des Nachtischs dennoch zu wahren – und vor allem, weil’s schmeckt – wurde einst die Torte erfunden.

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In der Rezeptliteratur findet der Kuchen ohne Backen seit dem 16. Jahrhundert Platz, so viel steht fest. Unklar ist dagegen die Herkunft der Bezeichnung: Etymologen gehen davon aus, dass sich das lateinische Wörtchen „torta“ vom einfachen Fladenbrot über den Pfannkuchen und Pasteten zu einem Gebäck der feineren Küche entwickelt hat. Das besteht in der Regel aus einem krümeligen Keksboden, einer leicht süßen Creme sowie frischem Obst nach Belieben – und erfreut sich heute, oft auch unter dem Namen Kühlschrankkuchen, noch großer Beliebtheit.

Philadelphia-Torte: der Star unter den Kühlschrankkuchen

Als schneller, aber variantenreicher Klassiker gilt die Philadelphia-Torte. Sie verdankt ihre Bezeichnung zwar dem gleichnamigen Frischkäse. Im Grunde eignen sich die markenlosen Pendants aber genauso für die Zubereitung. 175 Gramm braucht es, auf der Zutatenliste stehen außerdem 200 Gramm Kekse, 125 Gramm Butter, 125 Gramm Zucker, 500 Gramm Schlagsahne, zwei Esslöffel Zitronensaft sowie jeweils ein Päckchen Götterspeise mit Zitronengeschmack und Vanillinzucker.

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Kuchen ohne Backen: So bereiten Sie Philadelphia-Torte zu

Zuerst wird der Keksboden gefertigt. Dafür entweder Löffelbiskuits oder Butterkekse in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerbröseln. Dann bietet es sich an, etwa 25 Gramm der Krümel für die Verzierung zum Schluss beiseitezulegen. Die Butter schmelzen und mit den restlichen Bröseln vermengen. Die Masse auf einem mit Backpapier bespannten Boden einer Springform, bestenfalls mit einem Durchmesser von 26 Zentimetern, verteilen. Den Keksboden bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.

Weiter geht es mit der Zitronencreme: Hierfür den Frischkäse mit Zucker, Vanillinzucker und Zitronensaft verrühren. Die Götterspeise mit 175 Milliliter Wasser anrühren und quellen lassen. Hier gilt: erhitzen, nicht kochen. Dann muss sich die Götterspeise abkühlen, bis sie unter die Frischkäsemasse gehoben wird. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls unter die Creme mischen. Die Masse auf dem Keksboden verteilen, glatt streichen und mit den Bröseln verzieren, anschließend für etwa drei Stunden kalt stellen.

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Ein Kuchen für Kreative

Um der Torte daraufhin das gewisse Extra zu verleihen, empfehlen sich zum Beispiel Mandarinenstückchen, Zitronenschale oder Minzblätter. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer darüber hinaus die Creme dem Obst auf der Torte anpassen möchte, variiert einfach den Geschmack der Götterspeise. Mögliche Sorten: Kirsche, Himbeere, Pfirsich, Waldmeister, Mango, Erdbeere, Banane und viele mehr. Langeweile kommt so auch nach 500 Jahren Philadelphia-Torte garantiert nicht auf.

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