Raclette: So viel Käse brauchen Sie pro Person – und was für Veganer auf den Tisch kommt

Raclette ist ein beliebter Partyklassiker.

Raclette ist ein beliebter Partyklassiker.

Zu Silvester gibt es bei vielen traditionell Raclette. Kein Wunder: Das Gericht ist unkompliziert, macht satt und jeder gestaltet sich seine Pfännchen so, wie es ihm schmeckt. Dennoch stellt sich wie jedes Mal die Frage: Wie viel Käse muss ich pro Person eigentlich einplanen? Und was bekommen die zu essen, die auf Käse und Co. verzichten? Einige Tipps und Informationen für ein gelungenes Raclette finden Sie hier.

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Raclette: Wie viel Käse pro Person?

Käse ist reich an Fett und nicht unbedingt das gesündeste Lebensmittel, das ist klar. Doch an den Feiertagen darf man sich auch mal was gönnen und wenn Sie auf gesunde und ballaststoffreiche Beilagen achten, darf es einmal im Jahr auch etwas mehr davon sein. Um satt zu werden, empfiehlt sich für Erwachsene je nach Sorte eine Menge von 200 bis 250 Gramm Käse pro Person.

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Welcher Käse eignet sich fürs Raclette?

Neben dem klassisch würzigen Raclettekäse können Sie natürlich zum Raclette auch andere Käsesorten reichen. Wichtig ist: Er lässt sich erhitzen. Lecker sind zum Beispiel auch Blauschimmelkäse, Gouda, Cheddar oder Schafskäse. Auch Camembert, Mozzarella oder Emmentaler können Sie hervorragend zum Überbacken benutzen.

Wie viele Beilagen benötigt man fürs Raclette?

Das tolle am Raclette-Essen ist ja, dass sich jeder und jede das Gericht so zusammenstellen kann, dass es allen schmeckt. Denn neben Käse kommen auch noch allerlei andere Leckereien auf den Tisch.

Als sättigende Beilage eignen sich besonders gut Kartoffeln oder Brot. Rechnen Sie hier pro Person rund 200 Gramm Kartoffeln und 50 Gramm Brot ein.

Für Fleisch- und Fischesser dürfen auch diese Eiweißquellen für ein zünftiges Raclette nicht fehlen. Rechnen Sie pro Kopf mit 150 Gramm Fleisch und/oder Fisch.

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Damit auch etwas frisches und knackiges auf den Tisch kommt, sind Gemüse sowie Rohkost und Salat eine weitere wichtige Komponente beim Raclette. Durchschnittlich sollte pro Person mit etwa 200 Gramm verschiedener Gemüsesorten wie Paprika, Brokkoli oder Mais gerechnet werden. Zusätzlich sollten Sie ungefähr 80 Gramm Salat pro Gast einplanen.

Raclette: Was bekommen Veganerinnen und Veganer?

Erst einmal sei gesagt: Veganerinnen und Veganer müssen beim Raclette-Essen nicht hungern, schließlich kommt hierzulande nicht nur Käse auf den Teller. Wenn Sie vegane Gäste haben, achten Sie darauf, dass genügend pflanzliche Beilagen zur Verfügung stehen, zum Beispiel Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte.

Wer trotzdem nicht auf eine käsige Komponente verzichten möchte, kann vegane Käsealternativen im Supermarkt kaufen oder auch mit wenigen Zutaten selbst machen. Drei Rezepte für veganen Käse:

Veganer Käse zum Überbacken

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  • Das brauchen Sie: 4 Esslöffel Margarine, 6 Teelöffel Mehl, 250 Milliliter ungesüßten Pflanzendrink, 8 Esslöffel Hefeflocken, 1 Esslöffel Senf, 1 Prise Kurkuma, Salz und Pfeffer
  • Und so geht’s: Schmelzen Sie die Margarine in einem Topf und rühren Sie anschließend das Mehl unter. Geben Sie den Pflanzendrink nach und nach dazu und lassen Sie die Masse unter Rühren aufkochen. Nehmen Sie sie vom Herd, sobald eine soßenartige Konsistenz entsteht. Geben Sie nun Hefeflocken, Senf, Salz und Pfeffer hinzu. Ein wenig Kurkumapulver sorgt für eine schöne gelbe Farbe. Nun können Sie den Hefeschmelz über Ihre Pfännchen geben und im Raclettegerät fertig backen.

Veganer Mozzarella aus Cashewkernen

  • Das brauchen Sie: 150 Gramm Cashewkerne, 200 Gramm Sojajoghurt, 120 Milliliter Wasser, 3 Esslöffel Hefeflocken, 3 Esslöffel Tapiokastärke, 1 Esslöffel Agar-Agar-Pulver, 1 Esslöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer
  • Und so geht’s: Weichen Sie die Cashewkerne ungefähr 30 Minuten in heißem Wasser ein. Geben Sie sie anschließend mit dem Sojajoghurt, den Hefeflocken, dem Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer in einen Mixer und pürieren Sie die Masse. Rühren Sie anschließend die Tapiokastärke unter und geben Sie die Masse in eine Schüssel. Erhitzen Sie nun das Agar-Agar in einem Topf mit dem Wasser und lassen Sie beides kurz köcheln. Geben Sie nun die Cashewmasse mit in den Topf und vermengen Sie alles gut miteinander. Ist die Masse zäh, können Sie alles in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Form geben und kühl stellen. Nach ungefähr zwei Stunden können Sie den Mozzarella dann aus der Form heben und servieren.

Vegane Käsesoße aus Gemüse

  • Das brauchen Sie: 200 Gramm Kartoffeln, 100 Gramm Karotten, 8 Esslöffel geschmacksneutrales Öl, 100 Milliliter Wasser, 3 Esslöffel Zitronensaft, 1 Teelöffel Senf, 8 Esslöffel Hefeflocken, 1 Knoblauchzehe, 1 Zwiebel
  • Und so geht’s: Schälen Sie das Gemüse und kochen Sie Kartoffeln und Karotten ungefähr 20 Minuten lang in Salzwasser, bis sie weich sind. Würfeln Sie die Zwiebeln, hacken Sie den Knoblauch und braten Sie beides in einer Pfanne an, bis die Zwiebeln glasig sind. Geben Sie das Gemüse, die Zwiebeln und die Gewürze in einen Mixer und pürieren Sie alles, bis eine glatte Soße entsteht. Nach Geschmack nachwürzen – fertig ist die vegane Käsesoße.

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