Fleischlose Feiertage: So gut schmecken vegane Gänsekeulen zum Weihnachtsessen

Vegane Gänsekeulen schmecken nicht nur Menschen, die auf Fleisch verzichten.

Vegane Gänsekeulen schmecken nicht nur Menschen, die auf Fleisch verzichten.

Die Gans gehört doch genau so zu Weihnachten wie der Tannenbaum und Geschenke, oder? Wer aber auf Fleisch verzichtet, muss nicht auch direkt auf die Tradition verzichten. Auf Tiktok wird aktuell das Rezept für vegane Gänsekeulen gefeiert – Grund genug, sie nachzukochen.

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Sich vegan zu ernähren wird in Deutschland immer leichter. Längst wird man in Restaurants bei der Frage nach veganen Gerichten nicht mehr irritiert angeschaut und auch die Supermärkte bieten ein immer größer werdendes Sortiment an veganen Lebensmitteln an. Anders an den Feiertagen: Weihnachten scheint ein absoluter Fleischfeiertag zu sein. Und wer Bockwurst, Braten und Gänsekeulen nicht isst, kann es ganz schön schwer haben, ein traditionelles Weihnachtsmenü auf die Beine zu stellen.

Vegane Weihnachtsgans: Reispapier als leckere „Haut“

Der Tiktoker Chris Washington hat sich genau dieser Problematik gewidmet und auf seiner Seite „Vegane Wunder“ ein Rezept für vegane Gänsekeulen veröffentlicht, das schon mehr als 1,7 Millionen Views aufweist.

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Zutaten für zwei vegane Gänsekeulen

  • 500 Gramm Austernpilze
  • vier Lagen Reispapier
  • zwei Holzstäbchen
  • zwei Esslöffel Speisestärke + vier Esslöffel kaltes Wasser

Zutaten für die Gewürzmischung

  • drei Esslöffel Sojasauce
  • einen halben Teelöffel Kreuzkümmel
  • einen Teelöffel Paprikapulver
  • einen viertel Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • drei Esslöffel Öl
  • einen halben Teelöffel Knoblauchpulver

Zutaten für die Marinade

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  • zwei Esslöffel Öl
  • einen halben Teelöffel Salz
  • einen halben Esslöffel Tomatenmark
  • einen halben Teelöffel schwarzen Pfeffer
  • einen Esslöffel Ahornsirup
Die Austernpilze werden in feine Streifen gerupft.

Die Austernpilze werden in feine Streifen gerupft.

Vegane Gänsekeule: Zubereitung Schritt für Schritt

1. Als erstes werden die Austernpilze mit einem Küchentuch oder einem Pinsel geputzt und anschließend in dünne Streifen gerupft (siehe Foto).

2. Nun werden Sojasauce, Kreuzkümmel, beide Paprikapulver, Öl und Knoblauchpulver in einer kleinen Schüssel vermischt und über die Pilzstreifen gegeben. Die Streifen sollten gut mit der Gewürzmischung vermengt werden und dürfen anschließend für etwa 30 Minuten ruhen.

Das Reispapier wird erst feucht gemacht, damit es biegsam ist.

Das Reispapier wird erst feucht gemacht, damit es biegsam ist.

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3. In einer großen Pfanne wird nun etwas Öl erhitzt und die marinierten Austernpilzstreifen werden auf mittlerer Hitze für etwa acht bis zehn Minuten angebraten.

4. Im Anschluss vermengt man separat die Speisestärke mit dem Wasser und gibt diese in die Pfanne, um die Masse zu binden. Alles für weitere zwei Minuten anbraten. Nun wird die Pfanne vom Herd genommen und die Masse sollte vor dem nächsten Schritt etwas abkühlen.

Das Reispapier sorgt später für eine leckere „Haut“.

Das Reispapier sorgt später für eine leckere „Haut“.

5. Nun kommt das Reispapier zum Einsatz. Ein Reispapier anfeuchten, damit es weich wird, auf einen Teller legen und etwa mittig die Hälfte der Pilzmasse auftun. Die Masse sollte eher länglich auf dem Reispapier verteilt werden, damit es später etwa die Form einer Keule hat. Jetzt wird ein Holzstäbchen von unten mittig in die Austernpilzmasse gesteckt, sodass es unten etwa fünf Zentimeter heraussteht (siehe Foto). Dann wird das Reispapier geschlossen. Dazu klappt man erst die obere Seite, dann die seitlichen Seiten und zum Schluss die untere Seite zur Mitte. Dieser Schritt wird nun mit einem zweiten Reispapier wiederholt – ebenso verfährt man mit der zweiten Keule.

6. Beide „Gänsekeulen“ kommen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. In einer kleinen Schlüssel wird jetzt die Marinade aus Öl, Salz, Tomatenmark, schwarzem Pfeffer und Ahornsirup angerührt. Mit einem Pinsel werden die Keulen nun von beiden Seiten mit der Marinade bestrichen.

Die „Keulen“ kommen für etwa 45 Minuten in den Ofen, bis sie schön knusprig sind.

Die „Keulen“ kommen für etwa 45 Minuten in den Ofen, bis sie schön knusprig sind.

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7. Jetzt geht es in den Ofen. Bei 190 Grad Ober- und Unterhitze dürfen die Keulen schön knusprig werden – das sollte etwa 45 Minuten dauern.

Wer es traditionell mag, reicht zu der veganen Weihnachtsgans Kartoffelklöße und Rotkohl. Unser Resümee: Wer auf Fleisch verzichtet, findet hier eine köstliche Alternative, die – verglichen mit echten Keulen – gut fürs Zeitmanagement und das Porte­mon­naie ist. Guten Appetit.

Mehr weihnachtliche Rezepte finden Sie hier.

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