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Zimmerpflanzen – mit dieser Pflege kommen sie gut durch Herbst und Winter

Heizung, Zugluft und fehlendes Licht setzen den Zimmerpflanzen im Herbst und Winter zu.

Leipzig. Zimmerpflanzen sind nicht nur dekorativ, sie erhöhen auch die Luftfeuchtigkeit, spenden Sauerstoff und binden Schadstoffe sowie Feinstaub. Je größer eine Pflanze ist beziehungsweise je mehr Blätter sie hat, desto größer ist die positive Wirkung. Doch vor allem wegen der Heizperiode müssen Gummibaum, Ficus und Co. derzeit besonders gepflegt werden.

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Gießen und besprühen

Während der Heizperiode leiden viele Zimmerpflanzen unter der trockenen Luft – schnell lassen sie die Blätter hängen. Die meisten Vertreter benötigen eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 40 Prozent. Vor allem tropische Gewächse wie Orchidee, Flamingoblume und Hibiskus müssen feucht gehalten werden.

Bei der Bewässerung sollte man deshalb die Grünpflanzen mehrmals die Woche mit zimmerwarmem Wasser besprühen. Außerdem sollte man nicht zu viel gießen – damit keine Wurzelfäule entsteht. Tipp: regelmäßig prüfen, wie feucht die Erde noch ist. Gedüngt werden muss nicht oder nur wenig.

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Es gibt aber auch Zimmerpflanzen, denen die trockene Heizungsluft nicht schadet – zum Beispiel Bogenhanf, Glücksfeder und Elefantenohr.

Genügend Licht

Die meisten Zimmerpflanzen benötigen viel Licht. Haben sie zu wenig, werfen sie häufig ihre Blätter ab. Für viele Gewächse eignet sich ein Platz am Fenster. Doch Vorsicht: Kalte Luft beim Lüften oder eine kühle Fensterbank können dem heimischen Grün schaden. Alternativ stellt man sie auf Isoliermaterial – zum Beispiel aus Styropor.

Auch dürfen die Zimmerpflanzen nicht zu nah an der Heizung stehen. Gibt es keinen anderen Standort, kann eine Schale mit angefeuchtetem Tongranulat, das unter die Pflanze gestellt wird, dauerhaft für Feuchtigkeit sorgen.

Viele Vertreter haben es im Winter gern kühl – sie nutzen die lichtarme Zeit, um ihren Stoffwechsel herunterzufahren. So fühlen sich Orchideen oder Yucca-Palmen in Räumen wohl, die nicht so stark beheizt werden – zum Beispiel im Schlafzimmer.

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Tipp: Um im Herbst und Winter das Tageslicht gut zu nutzen, sollten Jalousien und Vorhänge tagsüber möglichst weit geöffnet sein. Wichtig: Regelmäßig die Staubschicht von den Blättern entfernen, denn diese behindert die lebensnotwendige Photosynthese. Bei großen Blättern eignet sich ein feuchter Lappen, kleinblättrige Pflanzen vertragen einmal im Monat eine Dusche. Dabei möglichst nicht den Wurzelballen einwässern.

Schädlinge bekämpfen

Die Dusche hilft auch gegen Schädlinge wie Spinnmilben oder Schildläuse – zumindest, wenn die Pflanze nur leicht davon befallen ist. Diese Tierchen können in der kalten Jahreszeit schnell zu einer Plage werden, denn sie vermehren sich bei warmer, trockener Heizungsluft rasant.

Tipp: Blätter und Erde einmal pro Woche kritisch auf Schädlinge untersuchen. Sind die Blätter klebrig oder zeigen sich darauf kleine Sprenkel, deutet das auf einen Befall hin. Dann muss die betroffene Pflanze unbedingt separat gestellt werden, bis die ungebetenen Blattbewohner mit einem geeigneten Mittel entfernt wurden.

Beendet ist die Ruhezeit dann ab Februar – man erkennt das am neuen Blattaustrieb. Dann können die Pflanzen zurück in die wärmeren Wohnräume und erhalten wieder die reguläre Wasser- und Düngermenge.

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