Sternschnuppen im November

Wann die Leoniden 2022 am besten zu sehen sind

Wenn das Wetter mitspielt, gibt es am Sternenhimmel über Stralsund kurz vor Weihnachten noch ein Sternschnuppen-Spektakel.

Leoniden 2022: Wenn das Wetter mitspielt, gibt es am Sternenhimmel in der dritten Novemberwoche ein Sternschnuppen-Spektakel.

Im November sind die Leoniden am Himmel zu sehen. Der jährliche Meteorstrom erscheint dann, wenn Bruchstücke des Kometen 55P/Tempel-Tuttle in die Erdatmosphäre eintreten, verglühen und zu Sternschnuppen werden.

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Die Leoniden gelten als sehr schneller Meteorsturm. In diesem Jahr können wir uns sogar auf eine Besonderheit freuen, die nur alle 32 Jahre vorkommt: Während des Höhepunkts werden etwa 300 bis 500 Meteore pro Stunde am Himmel zu sehen sein. Wann die November-Sternschnuppen 2022 ihr Maximum erreichen und wie Sie diese am besten sehen können, verraten wir Ihnen hier.

Sternschnuppen im November 2022: Wie lange dauert die Zeit der Leoniden?

  • Die Leoniden sind jedes Jahr zwischen dem 6. und dem 30. November 2022 am Himmel über Deutschland zu sehen.

Wann erreichen die Leoniden ihr Maximum im November 2022?

  • Besonders gut stehen die Chancen auf das Entdecken einer oder vieler Sternschnuppen in der Nacht vom 17. auf den 18. November 2022, wenn die Leoniden ihren Höhepunkt erreichen.

Wo kann man die Leoniden im November 2022 am besten sehen?

Die Leoniden 2022 sind auf der gesamten Nordhalbkugel der Erde sichtbar und können dementsprechend auch in deutschsprachigen Ländern sowie dem Rest Europas betrachtet werden. Schwer zu sehen sind sie hingegen auf der Südhalbkugel, Ausnahmen stellen lediglich Gegenden knapp südlich des Äquators dar.

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Wann und wie kann man die Leoniden am besten sehen?

Anders als andere Meteorschauer wie etwa die Orioniden oder die Geminiden, die noch im November und Dezember dieses Jahres auftauchen, sind die Leoniden erst um etwa 3 Uhr Nachts zu sehen. Grund dafür ist ihr Radiant, der erst nach 23 Uhr am Nachthimmel aufgeht. Der Radiant bezeichnet den Punkt am Himmel, aus dessen Richtung die Sternschnuppen zu kommen scheinen. Im Falle der Leoniden handelt es sich dabei um das Sternbild Löwe, woraus sich auch der Name des Meteorschauers ergibt. Der Mond könnte die Sicht auf die Leoniden allerdings beeinträchtigen. Zwar hatten wir erst Vollmond und nun verliert unser Trabant von Nacht zu Nacht an Strahlkraft. Es könnte aber noch ausreichen, um die Lichter des Meteorschauers zu überstrahlen.

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Die Leoniden eignen sich hervorragend als Anlass für eine Nachtwanderung, oder einen Ausflug in den frühen Morgenstunden. Denn in urbanen Gebieten ist die Chance wesentlich geringer, eine Sternschnuppe zu Gesicht zu bekommen. Um den Lichtern der Stadt und der deshalb eingeschränkten Sicht zu entgehen, sollte man aufs Land fahren. Bei freiem Blick auf den Horizont steigt die Wahrscheinlichkeit, etwas von den Leoniden zu sehen.

Die wichtigste Voraussetzung, um etwas von dem Sternschauer zu Gesicht zu bekommen, ist aber ohne Zweifel eine klare Nacht. Also nicht vergessen: Unbedingt den Wetterbericht checken. Der beste Standort zum Sternschnuppengucken nützt nichts, wenn der Himmel wolkenverhangen ist.

RND/do

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