Erklärung von Psychologen

Wer früher für Weihnachten schmückt, ist glücklicher

Wer früher für Weihnachten schmückt, ist nicht nur glücklicher, sondern wird auch so wahrgenommen.

Wer früher für Weihnachten schmückt, ist nicht nur glücklicher, sondern wird auch so wahrgenommen.

Hannover. Zur Weihnachtszeit kann man Menschen in zwei komplett verschiedene Gruppen einteilen. Da gibt es diejenigen, die direkt nach Halloween die Weihnachtsdekoration aus dem Keller kramen und wiederum die, die sich ein Leben lang weigern, irgendetwas Weihnachtliches in ihre Wohnung einziehen zu lassen. Die Weihnachts-Muffel können über die Enthusiasten, mit ihren fertig geschmückten Häusern Anfang November, nur lachen oder den Kopf schütteln – aber Weihnachts-Fans machen so einiges richtig. Laut Psychologen sind nämlich diejenigen, die früher weihnachtlich schmücken, glücklicher.

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Weihnachtsschmuck weckt Gefühle der Kindheit

Psychoanalyst Steve Keown sagte der Seite Unilad, dass Weihnachtsdekoration bei vielen Menschen vertraute Gefühle hervorholt: „In einer Welt voller Stress und Angst verbinden sich die Menschen gerne mit Dingen, die sie glücklich machen, und Weihnachtsschmuck weckt die starken Gefühle der Kindheit.“ Mit Lametta, Weihnachtskugeln und Tannenbaum kann man sich wieder in die sorglose Kindheit zurückversetzen. Und: je eher man mit dem Schmücken anfängt, desto länger würden die „magischen Emotionen“ der Kindheit und die Aufregung anhalten, erklärt Keown.

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An Weihnachten an Verstorbene denken

Diese Theorie bestätigt auch Psychologin und Autorin Amy Morin gegenüber Unilad. Sie erklärt, dass Weihnachten „bittersüße Gefühle“ auslöse, weil Feiertage auch oft an geliebte verstorbene Menschen erinnern lassen. „Für Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben, können die Feiertage als Erinnerung an glückliche Zeiten dienen, die sie mit dieser Person in der Vergangenheit hatten. Frühes Dekorieren kann ihnen helfen, sich mit dieser Person verbundener zu fühlen“, erklärt Morin.

In einigen Fällen hat das exzessive und frühe Schmücken aber auch einen traurigen Hintergrund. So würden laut Morin Vernachlässigungen in der Kindheit oder vergangene Enttäuschungen zur Weihnachtszeit damit kompensiert werden.

Wer dekoriert, wirkt freundlicher

Wer neben der Dekoration im Haus, auch an die Fassade denkt, wird außerdem als freundlicher wahrgenommen. Keown erklärt, dass Menschen, die in geschmückten Häusern wohnen, oft als besonders freundlich und gesellig wahrgenommen werden, selbst wenn man sie gar nicht persönlich kennt. Solange es nicht zum Streit mit den Nachbarn kommt, weil diese vor lauter Lichtern nicht schlafen können, setzen geschmückte Häuserfassaden laut Untersuchungen zudem das Zeichen: Wir sind offen und wollen mit unseren Nachbarn kommunizieren.

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Auch wer Anfang November für Weihnachtsdekoration übertrieben findet, kann zumindest jetzt langsam doch mal drüber nachdenken, den Weihnachtsbaum etwas früher in die Wohnung zu stellen. So hat man auch viel länger was von ihm. Und wer unter einer absoluten Anti-Weihnachts-Pathie leidet, kann es – ganz vorsichtig – mit einer einfachen Lichterkette versuchen.

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